Subskription Bordeaux 2016

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Bordeaux 2016

Triumph nach Regenflut und Dürretrauma

Auf sechs Monate heftige Regenfälle folgten vier Monate Trockenheit und Hitze. Ständig fürchteten die Weinmacher von Bordeaux eine absolute Katastrophe. Auf die Erleichterung bei der Ernte folgte Jubel nach der Gärung. Der Jahrgang 2016 entpuppte sich nicht nur für die berühmten Terroirs als groß. Im Einstiegs- und mittleren Bereich ist es der beste Jahrgang seit 2000 und 2005! Somit ist 2016 weitaus besser als 2015, 2010 oder 2009. Das gilt punktuell auch für die gehobenen und Spitzen-Erzeuger, auch wenn nur einige wenige Châteaux den absolut besten Wein aller Zeiten erzeugt haben. 2016 entstanden große Bordeaux’, die jeglichen Vergleich mit anderen Jahrgängen ausschließen. Sie besitzen eine nahezu schwarze Farbe, viskose Textur, reichhaltige Extraktsüße mit großer Fülle und mächtigen Gerbstoffstrukturen wie in einem warmen Jahrgang. Die brillanter Frische, elegante Säure und präzisen Fruchtaromen mit gemäßigtem Alkohol erinnern wieder an ein kühles Jahr. 2016 ist also ausgereift, kraftvoll und dicht, dabei gleichzeitig finessenreich, elegant und trinkfreudig.

Und wie immer beraten wir Sie gerne persönlich: (0621) 2 86 52.


2016er Bordeaux – Unsere Subskriptions-Offerte

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BORDEAUX-SUBSKRIPTION 2016

Bewertungen in rot und alle Beschreibungen von Thomas Boxberger © 2017.

BORDEAUX 2016: GROSS!

2016 ist einer der besten Jahrgänge, die je in Bordeaux erzeugt wurden und bietet einmalige Gelegenheiten für jedes Budget. Daher sollte man unbedingt Bordeaux 2016 in den Keller legen. Im Einstiegsbereich ist 2016 ohnehin der beste Jahrgang seit 2000 und 2005. Unter den Cru Bourgeois stechen Capbern, Meyney, Lacoste-Borie und Sociando-Mallet hervor. Bei den mittleren Grand Crus empfehlen wir den unglaublich unterschätzten Kirwan, sowie die extrem gelungenen Branaire-Ducru, Batailley, Grand Puy Lacoste und Léoville-Barton. Bei den Spitzenweinen gibt es eine enorme Bandbreite, die Premier Crus sind erfreulicherweise deutlich günstiger als in 2009 oder 2010 … und meist besser! Von der breiten Auswahl am rechten Ufer sind Clos de Boüard, Feytit-Clinet, Roc de Cambes und Bélair-Monange besonders empfehlenswert. Insbesondere am Schluss der »Primeurs-Kampagne« sind die Preise für die berühmtesten Namen teilweise explodiert. Daher sollten Sie sich unbedingt eingehend beraten lassen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder eine E-Mail …
Telefon: 0621 – 2 86 52  |  info@extraprima.com

 

Médoc, Haut-Médoc und Listrac

94 – 96 | SOCIANDO-MALLET | TIPP | HAUT-MÉDOC | 
Parker-WA 92 – 94 | Suckling 93 – 94 | Weinwisser 17,5/20
30,67 € 36,50 €
Geerntet wurde vom 26. September bis 19. Oktober. 14 % Alkohol erreichte der beeindruckende Grand Vin aus 2/3 der Erntemenge und reift wie üblich in 100 % neuen Fässern. Der Merlot wurde mit 10 bis 15 % Saignée etwas konzentriert und kam dann mit 50 % in die Assemblage zu 47 % Cabernet Sauvignon und 3 % Cabernet Franc. Mächtige, dunkelbeerige Frucht mit feinstem Holz und großartiger Dichte und Frische, sehr präzise, mit intensivem Kernaroma im Duft. Lang, rund und mit grandiosem, extraktreichem Rückaroma. So muss Sociando! … ausführlich auf extraprima.com

92 – 94 | AGASSAC | TIPP | HAUT-MÉDOC | 
Parker-WA 86 – 88 | Galloni 87 – 89
12,94 € 15,40 €
Im Weinberg des zuverlässigen Agassac stehen 80 % Cabernet Sauvignon und 20 % Merlot zur Verfügung. Dunkelbeerig und dicht im Geruch, mit rassiger Frucht und guter Tiefe, sehr würzig, voll und intensiv. Weit gespannt und stoffig, ganz stimmig und ausgewogen im Mund. Ein klassischer Agassac, ganz aufgeräumt und mit dunkelbeerigem, kernigem Cassis-Druck und ausgezeichneter Rasse im Mittelstück. Lange, dichte Gerbstoffstruktur, tief, reif und üppig im Nachhall.

92 – 94 | D’AURILHAC | TIPP | HAUT-MÉDOC | 
Weinwisser 17,5/20
10,84 € 12,90 €
2016 ist mal wieder ein ausgezeichneter Aurilhac-Jahrgang. Denn dieser Wein wächst ganz im Norden in Saint-Seurin de Cadourne, wo auch Sociando-Mallet beheimatet ist. Aus diesem Ort kommen in 2016 ganz erstaunliche Weine. Aurilhac ist ein preiswerter Haut-Médoc, den man ohne Reue in großen Gebinden kaufen sollte. Dicht und fleischig, mit toller Rasse und Vielschichtigkeit. Seine reizvolle dunkelbeerige Frucht besitzt eine ausgezeichnete Statur und schokoladige Fülle. Offenherzige, würzige Art mit unverfälschtem Charakter, viel Kraft und enorm druckvoll.

92 – 94 | MAYNE-LALANDE | TIPP | LISTRAC
Weinwisser 18/20
11,34 € 13,50 €
Regelmäßig ist Mayne-Lalande der beste Wein aus Listrac und einer der wenigen wirklich trinkfreudigen Gewächse aus dieser Appellation, nicht zuletzt dank der oenologischen Beratung von Hubert de Boüard de Laforest (Château Angélus). 60 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot und je 5 % Petit Verdot und Cabernet Franc. Likörig, intensiv, dicht und offen, frisch, mit großer Saftigkeit und Durchzug. Ein vollmundiger, sehr ausgewogener und stilvoller Listrac mit kühler reifer Aromatik, großem Spiel und kerniger Gerbstoffstruktur.

91 – 93 | CHARMAIL | TIPP | HAUT-MÉDOC
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 88 – 91 | Suckling 91 – 92 | Weinwisser 17/20
12,94 € 15,40 €
Auf Charmail entstehen nicht zuletzt dank der oenologischen Beratung von Hubert de Boüard de Laforest (Château Angélus) regelmäßig ausgezeichnete Cru Bourgeois. Je 40 % Cabernet Sauvignon und Merlot, 12 % Cabernet Franc und 8 % Petit Verdot. Dunkelbeerig, frisch und intensiv, mit großem Extraktreichtum, Graphit, Teer, Lakritz und Cassis, lang, trocken und satt am Gaumen. Braucht etwas Zeit. Eindeutige Steigerung zu 2009 und 2010!

89 – 91 | D’ESCURAC | TIPP | MÉDOC | 
Parker-WA 88 – 90 | Suckling 91 – 92 | Weinwisser 18/20
10,84 € 12,90 €
Dicht, dunkelbeerig, intensiv und cremig, mit viskoser Textur und sehr fein herausgearbeiteter Struktur. Eine moderne, vielschichtige Interpretation mit langlebigem Charakter, sehr stimmig und tiefgründig.

89 – 91 | DE BRAUDE | TIPP | HAUT-MÉDOC
Suckling 89 – 90
10,00 € 11,90 €
Dieser Haut-Médoc liegt zwischen La Lagune und Cantemerle und gehört der Familie Bernaleau, die auch den ausgezeichneten Mongravey in Margaux erzeugt. Dunkelbeerig, intensiv, mit viel Kräuterwürze und toller satter Extraktsüße im Geruch. Satt, süß und breit im Mund, sehr intensiv und dicht am Gaumen, mit engmaschigen Gerbstoffen, ewig lang, etwas trocken und adstringent. Sehr kompakter, hochinteressanter Haut-Médoc.

89 – 91 | SÉNÉJAC | HAUT-MÉDOC | 
Parker-WA 91 – 93 | Suckling 92 – 93
11,43 € 13,60 €
Natürliche, dunkle Farbe. Dicht und offensiv im Duft, mit sehr guter Tiefe und Vielschichtigkeit. Startet satt am Gaumen durch, viel Druck und Körper, jedoch nur wenig Schmelz, bleibt monolithisch stehen, guter, süßer Nachhall. Kommt nicht an den grandiosen 2010er ran!


St.-Estèphe

97 – 99 | CALON-SÉGUR | TIPP | ST.-ESTÈPHE
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 94 – 97 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19,5/20
77,73 € 89,90 €
Calon-Ségur ist heute zurecht einer der gesuchtesten Bordeaux! Denn unter den drei Spitzenweinen von St.-Estèphe ist es der günstigste, qualitativ unserer Meinung nach jedoch der beste! Mit dem 2016er konnten erstmals die neuen Vinifikationsanlagen auf Calon-Ségur eingesetzt werden, was der Präzision in der Verarbeitung enorm zuträglich war. Da seit 2006 umfangreiche Neupflanzungen Stück für Stück vorgenommen wurden, gab es bei einigen der jungen Anlagen Trockenstress im Sommer 2016. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | COS D’ESTOURNEL | ST.-ESTÈPHE
Parker-WA 98 – 100 | Galloni 92 – 95 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 19/20
137,82 € 164,00 €
Unter den 8 Weinen des Jahrgangs 2016 mit der Höchstnote von 98 – 100 bei Robert Parkers Wine Advocate ist Cos d’Estournel der bei weitem Günstigste! Vom 26. September bis 15. Oktober wurde mit 45 hl/ha geerntet, davon gelangten 45 % in den Grand Vin mit 76 % Cabernet Sauvignon, 23 % Merlot und 1 % Cabernet Franc bei 13,07 % Alkohol. Ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | MONTROSE | ST.-ESTÈPHE | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 20/20
121,85 € 145,00 €
Unter den Super-Seconds einer der preiswertesten Weine! Geerntet wurden 42,5 hl/ha auf Montrose, 37 % gelangten in den Grand Vin mit 68 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot und 7 % Cabernet Franc bei 13,3 % Alkohol. Schwarze, undurchdringliche Farbe. Feinkörnige Gerbstoffe, nicht ganz so verdichtet und lang wie Calon-Ségur in diesem Jahr. Montrose ist mehr auf Rasse, Spannung und Schliff gearbeitet. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | CAPBERN | TIPP | ST.-ESTÈPHE | 
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 90 – 92 | Suckling 92 – 93 | Weinwisser 17/20
16,72 € 19,90 €
Unter Vincent Millet entwickelte sich Calon-Ségur zum besten Wein in St.-Estèphe und das Schwestergut Capbern zum führenden Cru Bourgeois. Gemeinsam mit Sociando-Mallet und Meyney ist Capbern der beste Cru Bourgeois des Jahrgangs, wovon Capbern wiederum der Feinste ist. 69 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot, 4 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot reifen in 60 % neuen Fässern. Sehr differenziertes Geruchsbild, enorm reichhaltig, feinwürzig und weit gefasst. Rotbeerige und dunkelbeerige Aromen duften um die Wette, immer frisch und knackig. Dichter, straffer Auftakt im Mund, sehr intensiv und reif, mit großem Druck und Intensität, dabei jedoch komplett unaufgeregt und ohne Anstrengung. Feine Gerbstoffstruktur, hochelegant und rassig, mit großem Spiel und energiereichem Durchzug. Die seidige, feine, rotbeerige Merlot-Aromatik in der Mitte zeigt die ideale Reife dieser Rebsorte an, welche so viele Weine in 2016 vermissen lassen!

94 – 96 | MEYNEY | TIPP | ST.-ESTÈPHE | 
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20
24,29 € 28,90 €
2016 gelang der vielleicht beste Meyney aller Zeiten! Unter den größten Profiteuren der Jahrgangsaromatik im Norden des Médoc gehört Meyney, direkter Nachbar von Montrose in gleicher Ausrichtung zur Gironde. Einerseits gab es wenig Trockenstress in St.-Estèphe, außerdem hat Meyney eine gehörige Portion Petit Verdot: 18 % sind es beim 2016er, der mit 51 % Merlot und 31 % Cabernet Sauvignon neben Capbern und Sociando-Mallet die besten Cru Bourgeois des Jahrgangs stellt. Kein Wunder, alle drei von hier aus dem hohen Norden! Mächtige, dunkelbeerige Nase mit Brombeeren, Cassis und Holunder, vielschichtig und reif, Kaffee, Teer, Graphit, kühl und frisch. Enorm fleischig und dicht im Mund, viel Stoff, mit dunkelbeerigem Extrakt und grandiosem Zug, der bis in das monumentale Rückaroma durch präsent ist. Ewig lang, festfleischig, langlebig und linear. Holunder, Kirsche, Schokolade. Erinnert an den grandiosen, in seiner Jugend vollkommen verkannten 2004er, nur deutlich präziser und vielschichtiger!

93 – 95 | SÉRILHAN | ST.-ESTÈPHE | 
Parker-WA 91 – 93
14,45 € 17,20 €
Sérilhan ist eines der besten Cru Bourgeois, nicht zuletzt dank der oenologischen Beratung von Hubert de Boüard de Laforest (Château Angélus). 54 % Cabernet Sauvignon, 44 % Merlot und 2 % Cabernet Franc sind in der Assemblage. Dunkelbeeriges Duftbild, frisch und intensiv, besser als 2009 und 2010! Große Extraktion und Gerbstoffstruktur im Mund, Schokolade und Rauch, tolles Spiel mit Cassis, Teer, Lakritz und Graphit. Lang und trocken, satt am Gaumen, gutes Rückaroma.

92 – 94 | LA DAME DE MONTROSE | ST.-ESTÈPHE |
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 89 – 92 | Suckling 91 – 92 | Weinwisser 17/20
30,67 € 36,50 €
Hervorragender Zweitwein von Château Montrose: 42 % der Produktion repräsentiert die Dame de Montrose mit 52 % Merlot, 35 % Cabernet Sauvignon, 2 % Cabernet Franc und die 11 % Petit Verdot, von denen es keiner in den Grand Vin geschafft haben. 13,3 % Alkohol, 33 % neue Fässer. Einer der wenigen hervorragenden Zweitweine. … ausführlich auf extraprima.com

91 – 93 | PAGODES DE COS | ST.-ESTÈPHE | 
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 88 – 90 | Suckling 93 – 94 | Weinwisser 17/20
36,97 € 44,00 €
Grandioser, zweiter Wein von Cos d’Estournel. Der Pagodes de Cos kommt zu 90 % immer aus denselben Lagen, deshalb ist die Bezeichnung Zweitwein nur bedingt zutreffend, eher ein zweiter Wein von Cos d’Estournel. 50 % Cabernet Sauvignon, 46,5 % Merlot, 3 % Petit Verdot und 0,5 % Cabernet Franc repräsentieren 55 % der Produktion mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren bei 13 % Alkohol. … ausführlich auf extraprima.com
Pauillac

98 – 100 | LAFITE-ROTHSCHILD | PAUILLAC
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 95 – 98 | Suckling 100 – 100 | Weinwisser 20/20
Auf Anfrage
Einer der besten Lafites der vergangenen 20 Jahre und deutlich preiswerter als 2009 und 2010! Lafite-Rothschild ist klar besser als Mouton-Rothschild und muss sich in Pauillac nur dem übermächtigen Latour geschlagen geben. 40 % Grand Vin wurde in 2016 auf Lafite produziert mit einer nahezu identischen Assemblage wie Latour: 92 % Cabernet Sauvignon und 8 % Merlot bei 13,3 % Alkohol. Die Ernte wurde zwischen dem 23. September und 12. Oktober etwas früher abgeschlossen. 40 hl/ ha wurden geerntet, der Grand Vin reift in 100 % neuen Holzfässern. … ausführlich auf extraprima.com

97 – 99 | MOUTON-ROTHSCHILD | PAUILLAC
Parker-WA 98 – 100 | Galloni 95 – 98+ | Suckling 100 – 100| Weinwisser 19/20
494,96 € 589,00 €
Der 2016er ist ein echter, klassischer Mouton und mit 599,– € angemessen bepreist. Denn dieser Wein schließt an die großen Mouton-Jahrgänge an und ist dabei noch deutlich geschliffener und präziser. Die Verfügbarkeit ist knapp. Philippe Dhalluin vergleicht ihn mit einer modernen Ausgabe des 1986ers. Gelesen wurde vom 26. September bis 14. Oktober mit 40 hl/ha. 53 % schafften es in den Grand Vin bei schlanken 13,2 % Alkohol. Die Assemblage von 83 % Cabernet Sauvignon, 15 % Merlot, 1 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot reift in 100 % neuen Fässern. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | PICHON-COMTESSE | PAUILLAC
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 97 – 100 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 19,5/20
141,01 € 167,80 €
Nicolas Glumineau ist davon überzeugt einen der besten Comtesse-Jahrgänge aller Zeiten produziert zu haben! Unter den Super-Seconds ist er bei weitem nicht der teuerste. Im Nachbarschaftsduell hat die maskuline Comtesse die Nase klar vorne vor dem Baron. 75 % Cabernet Sauvignon, 21 % Merlot und 4 % Cabernet Franc bilden den Grand Vin, der 50 % der Ernte repräsentiert und in 50 % neuem Holz ausgebaut wurde. Deutlich mehr Fülle als Pichon Baron. | 13,32 % Vol. | 40 hl/ha … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | GRAND PUY LACOSTE | TIPP | PAUILLAC | 
Parker-WA 95 – 97 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 18/20
69,33 € 82,50 €
Xavier Borie hat gut lachen. Sein Grand Puy Lacoste, kurz GPL genannt, ist einer der erfolgreichsten Pauillacs. Geerntet wurde er mit 45 hl/ha vom 28. September bis 13. Oktober, 60 % gelangten in den Grand Vin mit 13,3 % Alkohol: 79 % Cabernet Sauvignon, 21 % Merlot. Der große GPL 2016 verträgt locker die 100 % neues Holz. Tief, dicht und fleischig-dunkelbeerig in der Nase, mit satter, reifer Frucht und feinem Holz, Schokolade, Karamell, Cassislikör und grandiose Vielschichtigkeit und Frische. Hochkonzentriert und dicht am Gaumen mit mächtiger Fülle, ganz locker und engmaschig, mit tiefgründigen, komplexen Aromen. Ganz frisch, mit viel Zug und Finesse, ewig weit gefasst, fein geschliffene Gerbstoffe, lang und intensiv nachhaltig in den traumhaft schwelgerischen Rückaromen. Ganz große Struktur. Ein Must have GPL!

95 – 97 | PICHON-BARON | PAUILLAC | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 93 – 96 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
131,51 € 156,50 €
Der ausgezeichnete Pichon-Baron wurde vom 3.bis 18. Oktober mit 39,5 hl/ha gelesen. 85 % Cabernet Sauvignon und 15 % Merlot werden in 80 % neuen Fässern ausgebaut. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | PONTET-CANET | PAUILLAC | 
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 96 – 99 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
124,37 € 148,00 €
Auf dem biodynamisch bewirtschafteten Pontet Canet kam das gesamte Lesegut in den Grand Vin. Vergoren wurde er je zur Hälfte in Holz und Beton, der Ausbau findet zu 35 % in Amphoren und der Rest in Holz (55 % neue Fässer) statt. 60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | CLERC-MILON | PAUILLAC | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 90 – 93 | Suckling 94 – 95 | Weinwisser 18/20
57,98 € 69,00 €
Einer der besten Clerc-Milon der letzten Jahre, geringe Verfügbarkeit! Entgegen seines sonst eher rotbeerigen Charakters, wirkt der 2016er deutlich dunkelbeeriger. 55 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot, 13 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot und 1 % Carmenere reifen bei 13,7 % Alkohol in 50 % neuen Fässern. Offenes, tiefes Duftspiel mit viel Schmelz und Volumen. Satt und reif im Mund, mit dunkelbeeriger Fülle, ganz rund und schmelzig auch hier. Viel Extrakt und Länge, mit satter Saftigkeit und großer Balance überzeugt der etwas untypische, dunkelwürzige Clerc-Milon mit etwas mehr Pauillac-Typizität.

93 – 95 | BATAILLEY | TIPP | PAUILLAC | 
Parker-WA 93 – 95 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 17/20
40,76 € 48,50 €
Grandioser Batailley zu vernünftigem Preis – ein absolut lohnender Kauf! Der hervorragende Batailley wurde aus 85 % Cabernet Sauvignon, 12 % Merlot und 3 % Petit Verdot komponiert und liegt in 60 % neuen Fässern. 50 hl/ha kamen bei der Lese vom 3. bis 10. Oktober heraus. Verschlossenes Duftbild mit gutem festem Hintergrund. Satt, dicht und rund auf der Zunge, sehr schmelzig und einladend, erstaunlich weit entwickelt und offenherzig im Mund. Schöne körperreiche Frucht, erinnert an den großartigen 2009er. Dichte würzige Gerbstoffe mit viel Schmelz, lang, kernig und mit verschwenderischer rassiger Frucht im Nachhall.

92 – 94 | D’ARMAILHAC | PAUILLAC | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 89 – 91 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 17,5/20
37,39 € 44,50 €
Der kleine Bruder von Mouton-Rothschild ist in diesem Jahr einer der preiswertesten Grand Crus aus Pauillac! 62 % Cabernet Sauvignon, 28 % Merlot, 8 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot, 50 % neue Fässer. Süßes, massives Duftspiel, wirkt etwas roh und jugendlich unreif. Rassig, schmelzig und füllig im Mund, mit sehr guter Struktur, etwas grobmaschigere Gerbstoffe mit rauer Tönung, jugendlich-rohe Aromen auch hier, braucht Zeit, guter Tiefgang. Kraftvoller, zupackender Armailhac, der noch mit dem Ausbau gewinnen wird.

92 – 94 | LACOSTE-BORIE | TIPP | PAUILLAC
Parker-WA 88 – 90
21,68 € 25,80 €
Lacoste-Borie ist und bleibt der beste preiswerte Pauillac, ein Zweitwein zum Verlieben, der aus 30 % der Produktion stammte! 61 % Cabernet Sauvignon, 29 % Merlot und 10 % Cabernet Franc brachten es auf 13,2 % Alkohol und reifen in 50 % neuen Fässern. Dunkelbeerige, fleischig-volle Nase, offensiv und überwältigend fruchtbetont, hochansprechend und delikat. Satte Frucht und aromatische Intensität im Mund, viel Fleisch und Rasse im grandiosen Mittelstück, die elegante Säure verleiht Frische und Spannung. Ganz locker und unangestrengt besitzt er einen wunderbaren Fluss mit reifen Gerbstoffen und viel Saft und Spiel. Vollmundig, begeisternd, kaufen!


St.-Julien

97 – 99 | LÉOVILLE LAS CASES | ST.-JULIEN
Parker-WA 98 – 100 | Galloni 95 – 98+ | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19,5/20
200,00 € 238,00 €
Der Jahrgang 2016 ist schlicht einer der besten Las Cases aller Zeiten mit grandiosen Bewertungen von allen Verkostern. Der Preis von 238,– € entspricht in etwa dem des 2005ers und bleibt klar unter 2009 und 2010. Auf Leoville Las Cases wurde vom 29. September bis zum 18. Oktober mit 40 hl/ha gelesen, 60 % wurden für den Grand Vin auserwählt, der besteht aus 75 % Cabernet Sauvignon, 14 % Merlot und 11 % Cabernet Franc bei 13,6 % Alkohol. Im Médoc auf Augenhöhe mit Mouton-Rothschild, Palmer, Margaux und dem grandiosen Calon-Ségur. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | LÉOVILLE-BARTON | TIPP | ST.-JULIEN
Parker-WA 93 – 95 | Galloni 93 – 96 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 19/20
73,53 € 87,50 €
Léoville-Barton ist wieder einer der besten und preiswertesten Grand Crus des Médoc. Mit 87,50 € ist er nicht überbezahlt für einen 2e Grand Cru Classé auf diesem Qualitätsniveau. Wie immer locker und natürlich, ohne Schnörkel und oenologischer Tricks. Da sollte man kaufen was man kriegen kann! Bei vier Verkostungen konnte der überragende Barton jeweils brillieren. Er muss sich nur knapp dem vielschichtigeren Las Cases geschlagen geben, empfiehlt sich in Anbetracht des Preises als großartiger St.-Julien-Klassiker. 86 % Cabernet Sauvignon, 14 % Merlot, 60 % neues Holz, 13 % Alkohol. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | DUCRU-BEAUCAILLOU | ST.-JULIEN
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 19/20
159,66 € 190,00 €
Bruno Borie drückt seinem Ducru-Beaucaillou einen eigenen Stempel auf. Nur 36 hl/ha erntete er zwischen dem 24. September und 14. Oktober. Sonnengegerbte Trauben wurden in einer Vorlese entfernt, was vor allem den Cabernet Sauvignon betraf. 30 % des Lesegutes wurden dann zum Grand Vin verarbeitet mit 100 % neuem Holz und stolzen 13,65 % Alkohol aus 85 % Cabernet Sauvignon und 15 % Merlot generiert. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | LÉOVILLE-POYFERRÉ | ST.-JULIEN
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 94 – 97 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18,5/20
76,13 € 90,60 €
Manche Verkoster bevorzugen den mächtig strukturierten Poyferré vor dem ganz natürlichen, auf Balance abgestimmten Barton. Mit rund 90,– € bleiben beide preislich auf einem verünftigen Niveau. Auf Poyferré wurde erst am 5. Oktober mit der Lese begonnen und endete am 20.! 60 % Cabernet Sauvignon, 33 % Merlot, 5 % Petit Verdot und 2 % Cabernet Franc formen den Léoville-Poyferré mit 13,6 % Alkohol und 80 % neuem Holz. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | BRANAIRE DUCRU | ST.-JULIEN | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 92 – 95 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 17/20
46,05 € 54,80 €
64 % Cabernet Sauvignon, 27 % Merlot, 6 % Petit Verdot und 3 % Cabernet Franc reifen in 60 % neuen Fässern. Dicht, kompakt und geschliffen, mit großem Geschmeide, körperreich und fest, bringt dieser Branaire alles mit, was man von einem ausgezeichneten St.-Julien erwartet. Viel Saft am Gaumen, stoffige, dichte Struktur, ausgereifte, runde und mächtige Gerbstoffe. Da hätte man gerne noch ein wenig gestanden und diesen Branaire nachverkostet.

93 – 95 | LAGRANGE | ST.-JULIEN | Parker-WA 94 – 96 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20
40,34 € 48,00 €
Der satte Lagrange ist preislich einer der attraktivsten Grand Crus des Jahrgangs. Auch er kann sich qualitativ mit vielen hochklassigeren Weinen messen. 70 % Cabernet Sauvignon, 24 % Merlot, 6 % Petit Verdot, 60 % neues Holz. Dunkelbeerig, intensiv und kraftvoll in der Nase. Massive Struktur im Mund mit feinen, geschliffenen Gerbstoffen, ganz auf Extrakt und likörige Frucht gebaut, mit energetischer Säure. Gute, lebendige Struktur und sattes Rückaroma, intensiv und lang. Viel Schliff von ausgezeichneter oenologischen Expertise.

 

Margaux

97 – 99 | MARGAUX | MARGAUX | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 97 – 100 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19,5/20
503,36 € 599,00 €
Der plötzliche Top von Paul Pontallier im vergangenen Jahr kurz vor den Primeur-Verkostungen war für die gesamte Weinbranche ein großer Verlust. Unter ihm entwickelte sich der legendäre Château Margaux zum Superstar der Premier Crus. Der Jahrgang 2016 verkörpert die puristische, feminine Seite dieses großartigen Terroirs, der Preis von 589,– € ist absolut gerechtfertigt. Der Druck des Mehltau und die lange Trockenheit machte im Weinberg zu schaffen und mündete in die bislang längste Phase von Beginn der Blüte am 6. Juni bis zum Ende der Lese am 18. Oktober, die am 23. September begonnen wurde. Die Selektion für den 2016er ist rigoros, nur 28 % kamen in den Grand Vin, 26 % in den Pavillon Rouge, 20 % in den Drittwein Margaux de Château Margaux und 26 % wurden fassweise verkauft! 94 % Cabernet Sauvignon, 3 % Cabernet Franc, 2 % Merlot und 1 % Petit Verdot werden bei 13.0 % Alkohol in 100 % neuen Fässern ausgebaut. … ausführlich auf extraprima.com

97 – 99 | PALMER | TIPP | MARGAUX | 
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 95 – 98 | Suckling 99 – 100 | Weinwisser 20/20
279,83 € 333,00 €
Auf Palmer ist man sich sicher einen ganz großen Jahrgang im Fass zu haben. Und tatsächlich, es ist einer der besten Palmer aller Zeiten, eindeutig auf 1er Grand Cru-Niveau! 333,– € kostet dieser verführerische Palmer in Subskription und ist wirklich jeden Euro wert. Der Kampf gegen den Mehltau war für die biodynamische Bewirtschaftung auf Palmer nicht ganz einfach. Daher konnten bei der Ernte vom 3. bis 18 Oktober nur 29 hl/ha eingebracht werden. Bei Palmer wächst Petit Verdot auf zwei Terroirs: Kiesel und Sand kommen in den Alter Ego, die älteren Reben auf Kiesel und Lehm in den Grand Vin: 6 % Petit Verdot mit je 47 % Merlot und Cabernet Sauvignon bei 13,0 % Alkohol. 65 % der Gesamtproduktion gelangte in den Grand Vin, 25 % wurden zu Alter Ego und 5 % zu einem Drittwein. Zwischen 2 und 5 Wochen lagen die einzelnen Moste auf der Maische und wurden entsprechend unterschiedlich extrahiert. Mehr Gerbstoffe als 2015 und der raffinierteste Palmer seit 2004 sagt der technische Direktor Thomas Duroux. Ganz anders und dennoch auf Augenhöhe mit dem zarten Château Margaux. Bravo! … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | ALTER EGO DE PALMER | MARGAUX
Parker-WA 89 – 91 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20
56,72 € 67,50 €
Bester Alter Ego aller Zeiten! Der Alter Ego repräsentiert 35 % der Produktion von Palmer und besteht aus 40 % Merlot, 48 % Cabernet Sauvignon und 12 % Petit Verdot bei 25 % neuen Fässern. Ganz üppig und voll, in satter, fülliger Art und straff strukturiertem Körper. Rassig abgestimmtes Chassis mit üppiger Karosserie. Wirkt unkompliziert, leicht und locker und doch ist es laut den Analysewerten der kraftvollste Alter Ego jemals. Seidige Gerbstoffe, ganz frisch, mit knackiger Säure und verführerischer Aromatik. Lang im Mund, mit viel Grip und großer Mineralität.

94 – 96 | BRANE-CANTENAC | MARGAUX | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18,5/20
59,58 € 70,90 €
Brane-Cantenac ist gemeinsam mit Rauzan-Ségla der führende Grand Crus in Margaux hinter den beiden Topweinen Château Margaux und Palmer. 70,90 € ist ein sehr vernünftiger Wert für eine großen, sehr stilvollen 2e Grand Cru Classé. Auf Brane-Cantenac wurde vom 22. September bis 20. Oktober gelesen. 35 % Grand Vin wurden selektiert und kamen mit 70 % Cabernet Sauvignon, 27 % Merlot, 2 % Cabernet Franc und 1 % Carmenere auf 75 % neue Fässer bei 13,3 % Alkohol. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | KIRWAN | TIPP | MARGAUX | Parker-
WA 89 – 91 | Suckling 88-89
36,55 € 43,50 €
Kirwan ist der absolute Geheimtipp des Jahrgangs, denn auch der zweite Jahrgang im neuen Vinifikationskeller zeigt sich überragend. Warum die Bewertungen der meisten Verkoster diesen Qualitätssprung nicht widerspiegeln ist hocherstaunlich. Bereits im letzten Jahr antwortete der technische Direktor Philippe Delfaut auf meine Frage, wer diesen Qualitätssprung erkannt hatte: »Nur Du, und ein französischer Journalist«. Und auch dieses Jahr wird der Kirwan offenkundig von vornherein in die Kategorie »uninteressant« abgestuft. Dafür bleibt dieser Kirwan allerdings erfreulich günstig! Erfreuliche 49 hl/ha konnten eingebracht werden. Philippe Delfaut setzte auf eine kühle Gärung bei 26°C und 21-25 Tage Mazeration. 55 % Grand Vin kamen bei 13,2 % Alkohol auf 50 % neue Fässer mit 55 % Cabernet Sauvignon, 33 % Merlot, 7 % Cabernet Franc und 5 % Petit Verdot. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | PAVILLON ROUGE DU CH’ MARGAUX | 
MARGAUX | Parker-WA 91 – 93 | Suckling 94 – 95 | Weinwisser 17,5/20
131,51 € 156,50 €
Der delikate Pavillon Rouge wurde von vielen Verkostern schwer unterschätzt. Er ist ein großartiger Margaux mit grandiosem Charakter. Man spürt den Premier Grand Cru im Hintergrund. Unglaublich stilvoll und qualitativ eindeutig auf dem Niveau eines Grand Vin Château Margaux aus den 80er Jahren … und die kosten deutlich mehr als 156,50 €! Der Pavillon Rouge repräsentiert nur 26 % der Produktion auf Margaux und auch der Grand Vin ist mit 28 % rar. 84 % Cabernet Sauvignon, 13 % Merlot und 3 % Petit Verdot, 13 % Alkohol und 55 % neue Fässer. Margaux-Purismus mit burgundischer Delikatesse. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | RAUZAN-SÉGLA | MARGAUX | 
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 94 – 97 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 18/20
70,59 € 84,00 €
Bei Rauzan-Ségla sind sich alle Verkoster einig, dass er gemeinsam mit Brane-Cantenac der beste Grand Cru hinter Château Margaux und Palmer ist. Mit 84,– € ist der 2016er nun auch noch wesentlich günstiger als damals der 2010er für 120,– €! Bei vier Proben konnte sich der Rauzan-Ségla sehr gut in Szene setzen und bildet mit Alter Ego de Palmer, dem Pavillon Rouge von Château Margaux, sowie Brane-Cantenac und Kirwan das erfolgreiche zweite Glied in der Appellation Margaux. 68 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot und 2 % Petit Verdot bilden bei 13,5 % Alkohol die Assemblage und reifen in 60 % neuen Fässern. … ausführlich auf extraprima.com

93 – 95 | MALESCOT ST. EXUPÉRY | MARGAUX | 
Parker-WA 94 – 96 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 18/20
47,48 € 56,50 €
Malescot besitzt einen hervorragenden Ruf, 94-96 Punkte bei Robert Parkers Wine Advocate und 98-99 bei Suckling unterstreichen das! 55 % Cabernet Sauvignon, 37 % Merlot, 6 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot brachten es auf etwa 14 % Alkohol und reifen in 70 % neuen Fässern. Süß, fleischig, breit und stoffig im Duft, mit roten Früchten, leicht konfiert. Dicht, vollmundig und sehr ausgewogen im Mund, leicht stumpfe Note mit grünlicher Spur, was ihm Delikatesse verleiht, dicht gewebte Gerbstoffe mit rauem Anstrich. Kerniger, kompakter Verlauf mit detaillierter Struktur und feinem Rückaroma.

91 – 93 | LABÉGORCE | MARGAUX | 
Parker-WA 94 – 96 | Galloni 89 – 91 | Suckling 94 – 95 | Weinwisser 18/20
23,11 € 27,50 €
94-96 Punkte bei Robert Parkers Wine Advocate für unter 30,– € ist ein schlagendes Argument für den Labégorce! 52 % Merlot, 38 % Cabernet Sauvignon, 6 % Cabernet Franc, 4 % Petit Verdot und 55 % neue Fässer. Üppiges Duftbild, sehr stoffig und mit viel Kraft. Süß, breit und würzig auf der Zunge, weniger Rasse und eher matschige Gerbstoffstruktur ohne lineare Struktur. Bei einer weiteren Verkostung zeigte er doch etwas mehr Eleganz. Extraktreich und stoffig, etwas mehr Balance wäre gut.

91 – 93 | MONGRAVEY | MARGAUX | 
Parker-WA 89 – 91 | Suckling 91 – 92
16,64 € 19,80 €
Regelmäßig werden auf Mongravey hervorragende, preiswerte Margaux« mit viel Stil und Herz produziert. Der 2016er wurde vom 1. bis 20. Oktober gelesen, besteht aus 65 % Cabernet Sauvignon, 33 % Merlot und 2 % Cabernet Franc und reift in 60 % neuen Fässern. Sehr kraftvoller, mächtiger Margaux mit viel Frucht und Schmelz, gutem Tiefgang und reichhaltiger Fülle. Dabei verbindet er eine satte männliche Struktur mit femininer Eleganz. Gute Präzision und Frische.


Graves und Péssac-Léognan – Rotweine

98 – 100 | HAUT-BRION | PÉSSAC-LÉOGNAN | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 95 – 98 | Suckling 100 – 100 | Weinwisser 19,5/20
483,19 € 575,00 €
Der rote Haut-Brion ist einer der mächtigsten und komplettesten Weine des Jahrgangs 2016. Nach 8 Tagen und rund 1000 Weinen in den Verkostungen ist dies einer der Weine, die am meisten haften geblieben sind. Der Ertrag lag mit 52 hl/ha hoch, die Lese zog sich von 19. September bis 13. Oktober lange hin. 53 % konnten zum Grand Vin verarbeitet werden, der mit 13,9 % rund 1 Grad Alkohol weniger als der 2015er aufweist. 56 % Merlot, 37,5 % Cabernet Sauvignon und 6,5 % Cabernet Franc schafften es in die Assemblage mit 78 % neuem Holz. Monsieur Delmas fühlt sich an den 1998er erinnert. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | HAUT-BAILLY | TIPP | PÉSSAC-LÉOGNAN
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97+ | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
99,16 € 118,00 €
Wie üblich komplettiert Haut-Bailly die drei führenden Hauts in Pessac-Léognan auch dieses Jahr mit einem beeindruckenden Wein: 40 % Merlot, 53 % Cabernet Sauvignon, 3 % Cabernet Franc und 4 % Petit Verdot kamen in den Grand Vin und repräsentieren 55 % der Ernte bei 13,6 % Alkohol. Etwas Frost gab es im Frühjahr 2016, der richtete jedoch kaum Schaden an. Gelesen wurde zwischen dem 26. September und 18. Oktober mit 47 hl/ha. Die Extraktion des Mostes wurde mehr als »Infusion« im Sinne eines Teeaufgusses betrieben, statt stark zu pumpen. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | PAPE-CLÉMENT | PÉSSAC-LÉOGNAN  | 
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98
76,39 € 90,90 €
Der rote Pape-Clément ist nach Haut-Brion, La Mission und Haut-Bailly der beste Wein in Péssac-Léognan. Mit seinem Ausgabepreis von 90,90 € liegt er etwa 30% unter dem des 2010ers, der kostete 125,– €! Die Bewertungen sind exzellent, eigentlich muss man da zuschlagen. Die verfügbare Menge ist begrenzt. Auf Pape-Clément wurde in 2016 die bislang späteste Lese vom 30. September bis 21. Oktober eingebracht. Die Assemblage besteht jeweils zur Hälfte aus Merlot und Cabernet Franc, ausgebaut wurde in 60 % neuem Holz. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | SMITH HAUT LAFITTE | PÉSSAC-LÉOGN.
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18/20
89,75 € 106,80 €
Mit 106,80 € liegt der rote SHL auf gleichem Preisniveau wie der 2010er, der hatte damals nur 95-97 Parker-Punkte. Mehltau hat dem biologisch bewirtschafteten SHL während der Regenphase zugesetzt. So wurden bei der Lese vom 29. September bis 19. Oktober nur 35 hl/ha geerntet und davon schafften es lediglich 35 % in den Grand Vin. Zwischen 4 und 5 Wochen verbrachte der Most auf den Schalen und setzt sich aus 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot zusammen, 60 % neue Fässer kamen zum Einsatz. Intensive, dunkle Farbe. … ausführlich auf extraprima.com

93 – 95 | LATOUR-MARTILLAC | TIPP | PÉSSAC-LÉOGNAN | 
Galloni 89 – 92+ | Suckling 93 – 94
29,24 € 34,80 €
Latour-Martillac konnte in rot und weiß gleichermaßen brillieren und empfiehlt sich als ausgezeichneter Péssac-Leógnan im preislichen Mittelfeld! 60 % Cabernet Sauvignon, 32 % Merlot und satte 8 % Petit Verdot brachten es gemeinsam auf 13,7 % Alkohol und reiften in 40 % neuen Fässern. Dunkelbeerig, fleischig und dicht, zeigt sich der Latour-Martillac sehr klar und intensiv, mit viel Rasse, Schokolade und Graphit. Druckvolle Struktur, enorm frisch und brillant, ist er außerordentlich stimmig und ausgewogen.

92 – 94 | LA PARDE DE HAUT-BAILLY | TIPP | PÉSSAC-LÉOGNAN ROUGE | 
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 90 – 93 | Suckling 92 – 93
24,79 € 29,50 €
Der La Parde de Haut-Bailly wurde erstmals 1967 erzeugt und ist damit einer der ältesten Zweitweine von Bordeaux. Der 2016er ist ein extrem empfehlenswerter Péssac-Léognan: Dicht, rassig und stoffig, besitzt er viel Kraft und dunkelbeerige Würze. Frisch, locker und sehr definiert, mit eleganter Säure und ausgewogener Struktur. Saftig, fleischig, rund und lang. | 47 % Merlot | 47 % Cabernet Sauvignon | 6 % Cabernet Franc | 30 % neues Holz | 26/9 – 18/10

91 – 93 | DE CERONS GRAND ENCLOS | TIPP | GRAVES | 
Suckling 90 – 91
10,00 € 11,90 €
Viel Wein für wenig Geld? Kein Problem: Der Grand Enclos vom Château de Cerons zeigt ein ausgezeichnetes Potenzial. Dunkelbeerig, fleischig, tief und satt in der Nase. Dichte Attacke im Mund mit viel Spiel und Druck, schöne Würze mit Fleisch und Kraft, sowie enormer Extraktsüße und Länge. Wirkt momentan noch etwas angestrengt und unlocker. Preiswerter Graves mit Klasse.


Pomerol

98 – 100 | PÉTRUS | POMEROL | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 95 – 98 | Suckling 99 – 100 | Weinwisser 19/20
Auf Anfrage
Auf Pétrus gelang ein außergewöhnlich ebenmäßig geschliffener 2016er, der einmal mehr beweist, welche unglaubliche Perfektion hier als Maßstab angelegt wird. Denn in einem Jahr wie 2016 war es eben überhaupt nicht leicht einen derart großen reinsortigen Merlot zu erzeugen. Trockenheit und Hitze setzen dieser fragilen Sorte deutlich zu. Das einzigartige Terroir von Pétrus mit dem wasserspeichernden blauen Lehm im Untergrund und die hingebungsvolle Weinbergsarbeit und aufmerksam detailliert-sanfte Vinifikation ergaben am Ende einen beeindruckenden Wein, der in seiner phantastischen Harmonie und Gleichmäßigkeit verblüfft. Das Weingut vergleicht den 2016er qualitativ mit den Jahrgängen 1945, 1947, 1959 und 1961! Gelesen wurde vom 28. September bis 11. Oktober mit 35 hl/ ha, was ungefähr 30.000 Flaschen entsprechen wird. Dieser reinsortige Merlot erreichte einen Alkoholpegel von 14,5 %, der Most blieb 18 Tage auf den Schalen mit einer ganz sanften Extraktion, 55 % neue Fässern gelangten zum Einsatz. … ausführlich auf extraprima.com

98 – 100 | TROTANOY | POMEROL | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 95 – 98 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 19/20
175,63 € 209,00 €
Christian Moeuix treibt die Qualität des Trotanoy weiter an die Spitze und tritt in direkte Konkurrenz um die Vorherrschaft in Pomerol mit dem großen Château Pétrus, auch wenn beide Weine stilistisch durchaus differieren. Der Trotanoy 2016 besteht aus 95 % Merlot und 5 % Cabernet Franc. … ausführlich auf extraprima.com

97 – 99 | EVANGILE | TIPP | POMEROL | 
Parker-WA 94 – 96 | Suckling 98 – 99 | 
Weinwisser 19,5/20
208,03 € 248,00 €
Für uns liegt Evangile in Pomerol qualitativ auf Augenhöhe mit Lafleur, knapp hinter Pétrus und Trotanoy. 248,– € ist der gleiche Preis wie für damals für 2009 und 2010 in Subskription. Evangile 2016 ist ein beeindruckender, großer, charaktervoller und distinguierter Pomerol. Der Gehalt von Cabernet Franc sank bei Evangile von 16 % in 2015 auf nur 8 % in 2016, denn die jungen Reben hatten Trockenstress und kamen nicht in den Grand Vin, der 60 % der Produktion ausmacht. Aufgefüllt wurde mit 92 % Merlot, gelesen wurden nur 32 hl/ha, voraussichtlich kommen 45.000 Flaschen auf den Markt mit satten 14,6 % Alkohol. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | L’EGLISE CLINET | TIPP | POMEROL | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 96 – 99 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 20/20
251,26 € 299,00 €
Für einige Verkoster war l’Eglise-Clinet einer DER Weine des Jahrgangs. Große Mengen gibt es nie von diesem Ausnahmewein. Immer ist er einer der intensivsten und männlichsten Bordeaux. Denis Durantou vermochte mit seiner gesamten Palette zu brillieren. Höhepunkt ist der l’Eglise Clinet, der früh, vom 21. September bis zum 6. Oktober geerntet wurde bei 14,3 % Alkohol. Die Gärung vollzog er kühl bis maximal 26°C. 90 % Merlot und 10 % Cabernet Franc kamen in 80 % neue Fässer. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | LA FLEUR PÉTRUS | POMEROL | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 95 – 98 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
166,39 € 198,00 €
La Fleur Pétrus ist einer der beliebtesten und gesuchtesten Weine aus Pomerol. Die Bewertungen sind außer beim Wine Advocate grandios. 91 % Merlot und 9 % Cabernet Franc kamen in die Assemblage des La Fleur Pétrus. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | VIEUX CHÂTEAU CERTAN | POMEROL |
Parker-WA 95 – 97 | Galloni 97 – 100 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
121,85 € 264,00 €
Vom Cabernet Franc kam auch bei Vieux Château Certan nur ein Lot für den Grand Vin in Frage. 40,5 hl/ha wurden vom 3. bis 18. Oktober eingebracht, 85 % Merlot, 14 % Cabernet Franc und 1 % Cabernet Sauvignon kamen in den Grand Vin bei 14,5 % Alkohol mit 70 % neuen Fässern. Dicht, dunkelbeerig und reif in der Nase, viel Kraft und Rasse, sehr üppig für einen VCC. Satte, volle Attacke im Mund, ganz ausgereift und weit aufgespannt, bringt er enorme Frische und Spannung mit, sowie reichlich Druck und Charme. Dezent rauer Gerbstoffschimmer, feinkörnig und tiefgründig, sehr lang, mit likörigem Nachhall. Untypisch dunkelbeeriger, volumenreicher VCC mit Kern und Rasse.

95 – 97 | CERTAN DE MAY | TIPP | POMEROL | 
Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18/20
91,60 € 109,00 €
Certan de May ist einer der besten Pomerols, auch wenn er nicht im selben Atemzug mit den berühmtesten Weinen genannt wird. Er ist einer der direkten Nachbarn von Pétrus und in dieser Riege der günstigste Pomerol vom Plateau. 65 % Merlot, 31 % Cabernet Franc und 4 % Cabernet Sauvignon bilden in 2016 den Certan de May, 40 % neue Barriques. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | FEYTIT-CLINET | TIPP | POMEROL | 
Parker-WA 93 – 95 | Galloni 93 – 96 | Suckling 94 – 95
55,88 € 66,50 €
Der preisliche Aufstieg bei Feytit-Clinet war längst überfällig. Seit über einer Dekade zählt er zu den Top-Ten aus Pomerol und ist innerhalb dieser Gruppe immer der günstigste Wein. Für 66,50 € bekommt man unglaublich viel Merlot-Geschmeide und satte Extraktion….pures Trinkvergnügen. Dieser großartige Wein ist nun zwar etwas teurer als in vergangenen Jahren aber immer noch sehr, sehr günstig! Der großartige Feytit-Clinet war mehrfach bei Vorverkostungen der beste Wein vom rechten Ufer. Innerhalb der Spitzengruppe aus Pomerol ist es seit Jahren der günstigste Wein! Über 90 % Merlot, der Rest ist Cabernet Franc, 70 % neue Fässer. Diese Opulenz und Kraft, polierte Sauberkeit und Klarheit in den Aromen, dieser Druck und vielschichtige Würze sind für einen Pomerol in dieser Preisklasse absolut unglaublich. Wer das nicht kauft ist selber schuld! … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | HOSANNA | POMEROL | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 94 – 97 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 18,5/20
116,81 € 139,00 €
Hosanna ist das Schwestergut von Trotanoy und La Fleur Pétrus in Pomerol. Die Weinberge grenzen an Lafleur, Pétrus, La Fleur Pétrus und Vieux Château Certan. Der Hosanna ist generell ein Wein, der mit zunehmender Reife gewinnt und oft vom Fass unterschätzt wird, zumindest von mir. 85 % Merlot und 15 % Cabernet Franc. … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | LATOUR A POMEROL | TIPP | POMEROL |
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 92 – 95 | Suckling 93 – 94 | Weinwisser 18/20
63,03 € 75,00 €
Der Latour a Pomerol gewann in den vergangenen Jahren deutlich an Profil und Qualität. Der 2016er ist ganz hervorragend und schließt zur Gruppe der Spitzen-Pomerols auf. 96 % Merlot und 4 % Cabernet Franc kamen in den Grand Vin. Supersüß und sexy, anders kann man es nicht sagen, denn so aufreizend präsentiert sich der Geruch des Latour a Pomerol, mit tiefer, reifer Frucht und ansprechenden, offensiven Aromen. Dicht, cremig und füllig im Mund, mit rassiger Struktur, Graphit, Teer und Schokolade. Dicht gewobene Gerbstoffe mit Schmelz und großer Intensität und ausgezeichneter Länge. Ein wahrhaft reizvoller Pomerol mit großer Fülle und spannungsgeladenem Körper, ganz locker und natürlich, ohne Schminke oder Show.

93 – 95 | LE CHEMIN | TIPP | POMEROL | 
Suckling 91 – 92
35,71 € 42,50 €
Le Chemin war im letzten Jahr bereits einer der Geheimtipps aus Pomerol. Auch dieses Jahr weiß der reinsortige Merlot aus einer kleinen 1-Hektar-Parzelle zu überzeugen. Er liegt am Pilgerweg nach Santiago de Compostela, deshalb nannte ihn Francois Despagne »Le Chemin«, »Der Weg« oder »Der Pfad«. Geerntet wurden 29,5 hl/ha am 3. Oktober. Der Ausbau erfolgt in 100 % neuen Fässern, die Menge wird voraussichtlich 3.500 Flaschen betragen. … ausführlich auf extraprima.com

92 – 94 | BOURGNEUF | TIPP | POMEROL | 
Parker-WA 91 – 93 | Suckling 92 – 93 | Weinwisser 17,5/20
31,51 € 37,50 €
Bourgneuf ist der direkte Nachbar von Trotanoy und einer der sich stets verbessernden, klassischen Pomerols, die preislich noch auf dem Boden geblieben sind. 85 % Merlot und 15 % Cabernet Franc gelangten in die Assemblage mit 35 % neuen Fässern. Fleischig, süß und offen in der Nase, dunkelbeerig, mit viel Frucht, nicht zu fett oder breit, ausgezeichnete Frische in den Aromen. Dicht und saftig im Mund, mit viel Kraft am Gaumen, ganz rund und weit verteilt, unspektakulär stimmig, locker und saftig, mit guter Würze und Eleganz. Fruchtiges Kernaroma mit schönem Schmelz und satter Fülle. Einer der wenigen Pomerols mit Finesse!

92 – 94 | LAFLEUR-GAZIN | TIPP | POMEROL | 
Parker-WA 87 – 89 | Suckling 92 – 93
27,31 € 32,50 €
Lafleur-Gazin wird exklusiv vom Handelshaus Jean-Pierre Moueix vertrieben, was auch bereits eine gewisse Aussage über die klassische Stilistik beinhaltet. Der 2016er ist von hervorragender Qualität zu absolut günstigem Preis! 94 % Merlot und 6 % Cabernet Franc kamen in die Assemblage. Dicht, rassig, rund und offen, sehr schmelzig und tief, hat der Lafleur-Gazin innerhalb kurzer Zeit an Profil gewonnen. Sehr schönes Mittelstück mit Saft und Rasse, geradlinige Struktur mit gut abgepufferten, ausgewogenen Gerbstoffen, salzig-mineralisch und lang. Viel Extrakt im Rückaroma. Ein blitzsauberer, ausgezeichneter Pomerol.


St.-Emilion

99 – 100 | ANGÉLUS | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97+ | Suckling 99 – 100 | Weinwisser 19/20
323,53 € 385,00 €
Zwei geschätzte Verkoster hatten mit erzählt, dass sie Angélus nicht so hoch bewertet haben, wobei mir bei der Journalisten-Verkostung im klimatisierten Obergeschoss auf dem Château ein überragender Angélus begegnet war. Mit dem Jahrgang 2016 übernahm Thierry Grenié-de Boüard gemeinsam mit seiner Cousine Stéphanie de Boüard-Rivoal, Tochter von Hubert de Boüard de Laforest, die Verantwortung auf Angélus. Stéphanie verfolgte bereits bei vorigen Jahrgängen eine sanftere Extraktion, um dem Angélus mehr Finesse und Eleganz zu verleihen. Während Vater Hubert immer gerne mit den Muskeln spielte, folgt Neffe Thierry ganz der Linie seiner Cousine. Der 2016er Angélus ist in seiner Komplettheit schlicht überragend. Viele Verkoster sahen den Ausone auf Platz 1 in St.-Emilion. Es steht zu vermuten, dass sie nicht das Glück hatten, Angélus in derart überragender Klasse verkostet zu haben! Das drängt auf eine Gegenüberstellung in 10 Jahren! Geerntet wurde spät vom 4. bis 22. Oktober mit 40 hl/ha. 60 % Merlot und 40 % Cabernet Franc kamen in die Assemblage, erreichten 14 % Alkohol und werden in 100 % neuen Fässern ausgebaut. … ausführlich auf extraprima.com

98 – 100 | AUSONE | ST.-EMILION | 
Parker-WA 98 – 100 | Galloni 96 – 99 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 20/20
684,87 € 815,00 €
Auf Ausone wurde recht spät gelesen zwischen dem 10. und 19. Oktober mit einem Ertrag von 40 hl/ha. Für viele Verkoster war es der beste Wein am rechten Ufer. Für mich war er ebenbürtig mit Cheval-Blanc, Pétrus und Trotanoy, wurde allerdings von Angélus knapp übertroffen. Ein Punkt Unterschied sind von außen betrachtet nicht sehr viel, innerhalb eines intensiven Verkostungsmarathons kann es manchmal eine Welt bedeuten! Die Assemblage ist mit je 50 % Merlot und Cabernet Franc die gleiche wie im letzten Jahr und damit etwas weniger Cabernet-lastig als über Jahre zuvor. 80 % neue Fässer kamen zum Einsatz. … ausführlich auf extraprima.com

98 – 100 | CHEVAL-BLANC | ST.-EMILION | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 96 – 99 | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20
630,25 € 750,00 €
Auf Cheval Blanc konnten 33 von den 45 Parzellen für den Grand Vin verwendet werden, was einem Anteil von 77 % der Produktion entspricht, 7 % wurden für den Petit Cheval verwendet, 16 % im Fass verkauft. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | BÉLAIR-MONANGE | ST.-EMILION | 
Parker-WA 94 – 96 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20
108,40 € 129,00 €
Bélair-Monange ist der direkte Nachbar von Ausone und eines der besten Terroirs von St.-Emilion. Seit der Übernahme des Hauses Moueix konnte die Qualität deutlich gesteigert werden. Umfangreiche Restrukturierungen in den Rebanlagen garantieren weiteren Qualitätszuwachs in der Zukunft. Dies ist der nächste Kandidat für eine Aufstufung zum Premier Grand Cru »A« in einigen Jahren! Die letzten Jahrgänge waren superb. All das reflektiert der Preis bislang bei weitem nicht. 129,00 € sind im Vergleich mit Pavie, Angélus, Figéac, Ausone, Cheval-Blanc und Consorten eigentlich sehr zurückhaltend. Als direkter Nachbar von Ausone ist Bélair-Monange eines der besten Terroirs von St.-Emilion. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | CANON | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 97 – 99 | Galloni 91 – 94 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 18/20
88,24 € 105,00 €
Auf Canon wurde früh vom 20. September bis 11. Oktober mit 45 hl/ha gelesen. Das gesamte Lesegut kam in den Grand Vin, denn der Zweitwein Croix Canon ist in Wirklichkeit ein zweiter Wein aus bestimmten Lagen, die nicht für den Canon verwendet werden. Während der Vegetationsphase wurde wenig entblättert und wenig Grünlese (vendange verte) betrieben. 74 % Merlot und 26 % Cabernet Franc kamen mit 14 % Alkohol in 65 % neue Fässer. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | PAVIE | ST.-EMILION | 
Parker-WA 98 – 100 | Suckling 99 – 100 | Weinwisser 18,5/20
323,53 € 385,00 €
Auf Pavie und den Schwestergütern wird mit niedrigen Erträgen, maximaler Extraktion und Fülle gearbeitet. Geerntet wurde zwischen dem 10. und 20. Oktober mit einem Ertrag von 38 hl/ ha. Das durchschnittliche Rebalter beträgt 48 Jahre. 60 % Merlot, 22 % Cabernet Franc und 18 % Cabernet Sauvignon kamen mit 14,55 % Alkohol in 80 % neue Fässer. … ausführlich auf extraprima.com

96 – 98 | TERTRE-RÔTEBOEUF | ST.-EMILION | 
Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97 | Weinwisser 19/20
147,90 € 176,00 €
Francois Mitjavile und Sohn Louis haben eine unglaubliche Produktpalette abgeliefert. Tertre-Rôteboeuf besitzt etwas ganz Großes, unwiderstehlich faszinierendes…Herz! 85 % Merlot und 15 % Cabernet Franc werden von 15 % Alkohol befeuert. Nicht dass Francois den hohen Zuckergehalt für seine Weine sucht, seine Trauben reifen eben mit ganz natürlichem Winzergeschick und ohne ideologischen Dogmatismus vollkommen aus, der Zucker kommt von alleine. Reichhaltig, mit massigen, hochreifen und schmelzigen Gerbstoffen und feinstem Holz dabei (100 % neu). Beeindruckend weit, tiefgründig und ewig lang. Ein Monument! … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | CROIX DE LABRIE | TIPP | 
ST.-EMILION | Parker-WA 90 – 92 | Suckling 94 – 95 | Weinwisser 17/20
63,70 € 75,80 €
Die Erfolgsstory des Croix de Labrie hat noch nicht jeden Verkoster erreicht. Für 75,80 € gibt es einen der 13 besten Weine aus St.-Emilion. Das bedeutet, er ist unserer Meinung nach qualitativ auf einem Niveau mit Figéac (208,– €) und La Mondotte (280,– €)! Axelle und Pierre Courdurié bringen ihr Kleinod Croix de Labrie immer weiter voran. In diesem Jahr zählt ihr Wein zu den 13 besten St.-Emilions! Der Croix de Labrie wurde vom 2. bis 16. Oktober geerntet und besteht aus 92 % Merlot und 8 % Cabernet Sauvignon. 20 % wurden in neuen 500-Liter-Tonneaux vergoren, der Rest im Tank bei maximal 26°C, der Ausbau erfolgt in 100 % neuen Fässern. Weit gefasstes, tiefes Bouquet mit enormer Fülle, gereiften Fruchtaromen, großer Extraktsüße mit liköriger Kopfnote und frischer, knackiger rotbeeriger Komponente, feines Holz darin, sehr intensiv. Weit aufgespannt im Mund und locker, ganz entspannt und vollmundig, mit tiefer, schokoladig-kirschiger Struktur, mit rassiger Säure und guter Spannung, sowie geschliffenen, langen Gerbstoffen. Langes, süßes Rückaroma mit Kraft und Fleisch, sehr würzig und mächtig. Trotz des großen Volumens und der viskosen Textur wirkt er leichtfüßig und elegant. Ein beeindruckender, tiefer Croix de Labrie mit femininer Delikatesse und packend-voller Frucht.

95 – 97 | FIGÉAC | ST.-EMILION | 
Parker-WA 98 – 100 | Galloni 94 – 97+ | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 19/20
167,98 € 199,90 €
Der Figéac 2016 bekam bei Robert Parkers Wine Advocate die höchste Bewertung von Verkoster Neil Martin: 98-100. Und auch nahezu alle anderen Kritiker sahen den 2016er noch knapp über dem grandiosen 2015er. Der Preis kletterte nun auf 208,– €, was immer noch nur etwa der Hälfte des Preises von Pavie und Angélus entspricht, und einem Viertel von Cheval-Blanc und Ausone! Durch Aufpfropfen und Neupflanzung von einigen Parzellen sind von den 41 Hektar derzeit nur 35 in Produktion. Geerntet wurde vom 23. September bis 20.Oktober mit erfreulichen 49 hl/ha. Bei den 65 % Grand Vin kamen 38 % Cabernet Sauvignon, 36 % Merlot und 26 % Cabernet Franc in die Assemblage mit 14 % Alkohol und 100 % neuen Fässern. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | PAVIE-MACQUIN | ST.-EMILION | 
Parker-WA 94 – 96 | Galloni 96 – 99 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18/20
67,14 € 79,90 €
Aus dem Portfolio der Nicolas Thienpont unterstehenden Spitzen-St.-Emilions sticht der Pavie-Macquin in diesem Jahr deutlich hervor. Geerntet wurde vom 7. – 20. Oktober mit 46 hl/ ha, 85 % Grand Vin wurden selektiert. 82 % Merlot, 16 % Cabernet Franc und 2 % Cabernet Sauvignon kamen bei etwa 14,5 % Alkohol in 50 % neue Fässer. … ausführlich auf extraprima.com

95 – 97 | TROTTE VIEILLE | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 93 – 95 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18,5/20
67,14 € 79,90 €
Gemeinsam mit Pavie-Macquin und Croix de Labrie ist der Trotte Vieille einer der interessantesten Spitzenweine aus St.-Emilion. Trotte Vieille liegt auf dem Plateau von St.-Emilion zwischen La Couspaude und Troplong-Mondot. Die Reben sind bis zu 140 Jahre alt, der Ertrag lag bei 37 hl/ha. 45 % Merlot, 53 % Cabernet Franc und 2 % Cabernet Sauvignon gelangten in die Assemblage. Ein großartiger Charakter-Wert aus St.-Emilion. Im Vergleich eigentlich preiswert! … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | BELLEVUE | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 90 – 92 | Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18/20
37,73 € 44,90 €
Bellevue ist ein herrliches Terroir direkt oberhalb auf der anderen Straßenseite von Angélus. Da die Familie de Boüard de Laforest von Angélus gemeinsam mit der Familie Pradel de Lavaux Eigentümer ist, wird Bellevue kurzerhand unter der Leitung von Angélus produziert. Bellevue besteht aus 100 % Merlot, was in 2016 nicht zwingend von Vorteil war. Doch was für ein außergewöhnlicher Bellevue ist hier entstanden? … ausführlich auf extraprima.com

94 – 96 | CANON LA GAFFELLIÈRE | ST.-EMILION Parker-WA 93 – 95 | Galloni 93 – 96 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 19/20
76,13 € 90,60 €
Geerntet wurde auf CLG zwischen dem 26. September und 15. Oktober mit 42 hl/ha. Nach 30 Tagen Maischestand kamen 55 % Merlot, 35 % Cabernet Franc und 10 % Cabernet Sauvignon in 60 % neue Fässer. Großartiger Canon La Gaffelière mit überzeugendem, körperbetontem Auftritt. … ausführlich auf extraprima.com

93 – 95 | MOULIN ST. GEORGES | TIPP | 
ST.-EMILION | Parker-WA 90 – 92 | Suckling 90 – 91 | Weinwisser 17/20
27,90 € 33,20 €
Das Schwestergut von Château Ausone hat einen ausgezeichneten Grand Vin mit 80 % Cabernet Franc und 20 % Merlot erzeugt, der in 85 % neuen Fässern reift. Dicht und verschlossen im Duft, mit viel Kraft im Hintergrund. Dicht, kraftvoll und rassig auch im Mund, ganz schokoladig, mit feiner Gerbstoffstruktur und dunkelbeerigem, süßem Extrakt, etwas raue Anmutung nach hinten. Tief, lang, immer frisch und saftig, bleibt der Moulin St.-Georges weit gefasst und mit delikater Kräuterwürze im Abgang zurück.

93 – 95 | QUINTUS | ST.-EMILION | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 93 – 96+ | Suckling 94 – 95 | Weinwisser 17,5/20
110,00 € 130,90 €
Haut-Brion hätte niemals in den St.-Emilion Quintus investiert, wenn es nicht ein außerordentliches Potenzial gäbe. Zuerst wurde Tertre-Daugay gekauft und später l’Arrosée dazu einverleibt. Es ist die einzige Hanglage am südwestlichen Plateaurand von St.-Emilion dessen Weinberge sich in 270° um die Spitze in Richtung Norden, Westen und Süden erstrecken. Dieses ergibt unterschiedliche Reifegrade und Nuancen, die zu einem sehr vielschichtigen Aromenbild beisteuern. Im Norden grenzen Weinberge von Canon und Angélus an Quintus. Im Osten liegen Fonplégade und Canon-la Gaffellière. Der 2016er ist der bisherige Höhepunkt der jungen Geschichte des Quintus. Mit der entsprechenden Reife dürfte er sich mehr bei den 95 Punkten einpendeln. Durch die Integration der Rebflächen vom ehemaligen l’Arrosée gewann Quintus von Haut-Brion deutlich an Fokus. … ausführlich auf extraprima.com

93 – 95 | LA SERRE | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 89 – 91 | Suckling 91 – 92 | Weinwisser 18/20
36,05 € 42,90 €
La Serre ist ein ausgezeichnetes Terroir am Plateau von St.-Emilion, direkt an den östlichen Ortsrand angrenzend. Der klassische Rebsortenschnitt von 80 % Merlot und 20 % Cabernet Franc steht dem Kalksteinterroir ausgezeichnet. Reife, dunkelbeerige, Frucht im Duft, fleischig, mit frischen Citrusnuancen, vielschichtig und finessenreich. Enorm weit gefasst im Mund, mit hervorragender Rasse und feingliedrigem Tiefgang. Rassig-reife, feinkörnige Gerbstoffe mit Stil und Finesse, komplex, kühl, frisch und sehr natürlich gewachsen. Ein Wein, der mit zunehmender Reife an Fülle und Stoff gewinnt.

92 – 94 | PINDEFLEURS | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 92 – 94 | Galloni 89 – 92 | Suckling 92 – 93
14,03 € 16,70 €
Der Pindefleurs wird aus dem klassischen Rebsortenschnitt 80/20 Merlot und Cabernet Franc erzeugt und ist einer der besten preiswerten St-Emilions. Natürliche, dunkle Farbe. Offenes, lebendig-dichtes Duftbild, dunkelbeerig, mit guter Tiefe, sehr klassisch, klar und schmelzig. Dicht, rassig und schmelzig-rund auf der Zunge, ganz stimmig und fein ausgewogen, mit dunkelbeerigem Extrakt, gutem Druck und satter Fülle bis in den Abgang, vollmundig, intensiv. Ein sehr ausgewogener, fein abgestimmter St.-Emilion mit Stil und Klasse.

92 – 94 | DE PRESSAC | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 87 – 89 | Galloni 91 – 94 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20
22,69 € 27,00 €
De Pressac etabliert sich unter den interessantesten, preiswerten St.-Emilions insbesondere wegen seiner ungewöhnlichen Rebsortenzusammensetzung von 72 % Merlot, 11 % Cabernet Franc, 10 % Cabernet Sauvignon, 5 % Malbec und 2 % Carmenere. Dunkelbeerige reife Primärfrucht, frisch, tief und mit viel Kraft ausgestattet, schokoladiger Hintergrund. Dicht und rassig im Mund, tief, lang und weit gespannt im Mund, absolut locker, natürlich und mit viel Kraft und gutem Durchzug, mit ausgereiften und schmelzigen Gerbstoffen mit Fleisch und Saftigkeit. Ähnlich interessant und erfolgreich wie der 2015er.

91 – 93 | DE FONBEL | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 88 – 90 | Galloni 89 – 91 | Suckling 90 – 91
15,55 € 18,50 €
Der de Fonbel von der Familie Vauthier (Ausone) ist einer der interessantesten, kleinen Weine aus St.-Emilion, nicht zuletzt wegen seiner ungewöhnlichen Rebsortenzusammensetzung: 70 % Merlot, 16 % Cabernet Sauvignon, 7 % Petit Verdot und 7 % Carmenere reifen in 30 % neuen Fässern. Dichter, aufreizend dunkelbeeriger Geruch mit intensiver Holundernote, tiefgründig, frisch und rassig. Dicht und straff im Mund, mit enormer Fülle und stoffiger Struktur. Vielschichtig und satt, mit kernig-schmelzigen Gerbstoffen, lang, kompakt und mit großer Spannung.

89 – 91 | SAINTEM / SAINTAYME | TIPP | ST.-EMILION | 
Parker-WA 88 – 90 |  Suckling 92 – 93 | Weinwisser 17/20
13,28 € 15,80 €
Der ausgezeichnete Saintem oder auch Saintayme (es gibt zwei Etiketten für diesen Wein) von Denis Durantou ist der lebende Gegenbeweis dazu, dass Merlot im Jahrgang 2016 nur dunkelbeerige Aromen hervor gebracht hat. 100 % Merlot wurden erst am 9. bis 15. Oktober geerntet und besitzen dennoch ein rotbeerig-kirschiges, schmelzig-reifes Kernaroma und feinem Holz (30 % neu). Mit viel Saft und enormer Spannung steckt er auch die etwas trockenen Gerbstoffe weg. Viel Kraft und Würze, satte Extraktsüße, lang und tief, mit grandioser Struktur, ewig weit und vielschichtig. Mit Sicherheit der beste, einfache St.-Emilion des Jahrgangs!


Satelliten: Bourg, Castillon, Fronsac, Montagne-St.-Emilion

95 – 97 | ROC DE CAMBES | TIPP | BOURG | 
Weinwisser 18/20
48,99 € 58,30 €
Francois Mitjavile und Sohn Louis haben eine unglaubliche Produktpalette abgeliefert. Einer der größten Knaller ist der beeindruckend mächtige, mitreißend aromatische Roc de Cambes … vielleicht der beste, bislang, jemals, überhaupt! Hochreifes Lesegut erzeugt wie üblich einen mächtigen Alkoholgehalt, dieses Jahr rund 14,8 %. Satte, reife Farbe. Intensiv und überwältigend in der Nase, offen, tiefgründig, mit reichhaltiger Frucht und liköriger Kopfnote. Satt, dicht und maximal invasiv im Mund, enorm straffe Struktur mit sensationeller Spannung und üppig reifen Gerbstoffen, vollends ausgereift, dicht gewebt und schmelzig. Lakritze und Teer im Nachhall, weniger fruchtbetont als 2010, dafür jedoch besser strukturiert, mit eleganter Säure und feingliedriger Würze, ewig lang. | 80 % Merlot | 20 % Cabernet Franc | 100 % neues Holz

92 – 94 | DOMAINE DE CAMBES | BOURG | 
Galloni 90 – 92 | Weinwisser 17/20
32,35 € 38,50 €
Francois Mitjavile und Sohn Louis haben eine unglaubliche Produktpalette abgeliefert. Schon der einfache Domaine de Cambes aus Bourg weiß zu begeistern. Deutlich rotbeerigere Aromen als der große Bruder Roc de Cambes, sehr intensiv und saftig, nicht ganz so massiv. Mit viel Würze und großer Präzision erinnert er an einen feingliedrig-mineralischen Châteauneuf-du-Pape wie den Domaine de Marcoux. Mit enormer Energie ausgestattet, ganz locker und rassig. Große, kernige Gerbstoffausbeute, weit gefasst mit viel Schmelz. Er besitzt mehr Tannin als der Castillon Aurage aus gleichem Hause. | 100 % neues Holz | 80 % Merlot | 20 % Cabernet Franc

92 – 94 | AURAGE | TIPP | CASTILLON | 
Parker-WA 89 – 91 | Galloni 90 – 92 | Weinwisser 17/20
25,97 € 30,90 €
Francois Mitjavile und Sohn Louis haben eine unglaubliche Produktpalette in 2016 abgeliefert. Der Aurage ist der wuchtigste unter den besten Weinen aus Castillon und Louis’ persönliches Projekt. 95 % Merlot und 5 % Cabernet Franc stehen auf etwa 22 Hektar Lehm und Kalksteinboden. Ganz locker-flockig, dicht und satt, mit reifer, süßer Kopfnote von einer grandiosen Reife des Lesegutes. Enorme Fülle und mitreißende Intensität, rassig-cremige Gerbstoffe, ganz abgerundet und üppig. Unglaublich, dass die Reben nur etwa zehn Jahre alt sind, was für eine ausgezeichnete Erziehung spricht. Lebendig, energiereich, ein großer Aurage. | 100 % neues Holz

92 – 94 | VEYRY | TIPP | CASTILLON | 
Parker-WA 91 – 93 | Galloni 89 – 92 | Weinwisser 17/20
13,28 € 15,80 €
Christian Veyry verfeinerte sein Handwerkskönnen als Kellermeister auf Château Lafleur in Pomerol. Sein Castillon 2016 vom Château Veyry erinnert an den grandiosen 2005er! Der sensationelle 2005er Veyry war lange Zeit einer unserer Lieblings-Bordeaux. Der 2016er erinnert nun stark an den 2005er. Auf vier Hektar bearbeitet Christian 30jährige Reben mit 90 % Merlot und 10 % Cabernet Franc. Ausgebaut wird er in 50 % neuen Fässern. Dunkle Farbe, lebendige, dichte Frucht in der Nase, saftig-frisch, locker und intensiv. Fleischige Fülle am Gaumen, mit viel Spiel und Kraft agiert der Veyry im Mund, sehr locker und natürlich. Große Würze, cremig-rundes Mittelstück, vielschichtig und lang, mit perfekter Extraktion, nicht zu viel und nicht zu wenig.

92 – 94 | CARLMAGNUS | TIPP | FRONSAC
10,84 € 12,90 €
Fronsac war die beste Appellation des Jahrgangs 2016, mit durchgehend überragenden Weinen, die freilich nicht zur Spitze aus Bordeaux zählen. Der Carlmagnus ist eine Selektion aus 28 Hektar Rebfläche, die in Holzgärständern vergoren wird. Likörig-süß, mit viel Holz und grandioser Fülle, dürfte der Carlmagnus neben dem La Vieille Cure der beste Fronsac des Jahrgangs sein. Groß strukturiert, mit viel Spiel am Gaumen, sehr tief und lang. Als oenologischer Berater fungiert Angélus-Besitzer Hubert de Boüard de Laforest. Bravo! 45 hl/ ha | 100 % Merlot | 40 % neues Holz

92 – 94 | CLOS DE BOÜARD | MONTAGNE-
ST.-EMILION | Parker-WA 91 – 93 | Weinwisser 17,5/20
20,00 € 23,80 €
Neuestes »Kind« der Eigentümer-Familie von Angélus ist der Clos de Boüard in Montagne-St.-Emilion. Carolie de Boüard de Laforest, Tochter von Angélus-Besitzer Hubert de Boüard de Laforest, betreibt auf 30 Hektar das Château Clos de Boüard in Montagne-St.-Emilion. 2016 gelang auf Anhieb ein Sensationswein, einer der besten Werte der Satelliten von St.-Emilion! Dunkle Farbe, dicht und kraftvoll im Geruch, enorme Rasse, satte Süße und straffe Struktur im Mund, tiefgründig und würzig, mit fleischiger, rotbeeriger Mitte. Ein kompakter, hochkonzentrierter Montagne mit Stil und Verve. Auf lange Sicht vermutlich knapp besser als Vieux Ch« Palon. | 85 % Merlot | 10 % Cabernet Franc | 5 % Cabernet Sauv.

91 – 93 | CLOS FONTAINE | TIPP | FRANCS
8,24 € 9,80 €
Jan und Florian Thienpont übernahmen im Jahr 2012 die Verantwortung über Clos Fontaine an der früher genannten Côtes des Francs, heute Francs Côte de Bordeaux. Seit 2015 koppelten Sie eine Assemblage der besten Merlots mit einem Durchschnittsalter der Rebstöcke von etwa 65 Jahren aus. Der 2016er ist wieder sehr gelungen. Ganz frisch, sehr präzise und tief in der Aromenführung, zarte rotbeerig-kirschige Merlotfrucht mit delikaten Gerbstoffen und eleganter Säure. Unter den »einfacheren« reinsortigen Merlots am rechten Ufer ist der Clos Fontaine einer der frischesten und aromatischsten! Ausbau in gebrauchten 500-Liter-Tonneaux von Tertre Mouleyre. Ein extrem hochwertiger und doch angenehm einfach gehaltener Bordeaux, der schon bald nach der Füllung Spaß bereiten wird. Alles richtig gemacht: Nicht zu spät gelesen, nicht zu viel extrahiert, nicht zu viel Holz. Die Lieferbedingungen der Subskription: Die Preise verstehen sich inkl. 19 % Mehrwertsteuer je 0,75-Liter-Flasche in Gebinden zu 6 oder 12 Flaschen. Über einem Flaschenpreis von 30 € sind auch Einzelflaschen möglich. Frei-Haus-Lieferung erfolgt ab einem Warenwert von 500 €. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt zahlbar. Die Auslieferung des Jahrgangs 2016 erfolgt im Jahr 2019. Sollte sich der Mehrwertsteuersatz vor der Auslieferung ändern, stellen wir den Differenzbetrag in Rechnung. Aufpreise für abweichende Flaschenformate berechnen wir wie folgt: 6er Holzkiste 1,55 €/Fl.; Halbe Flasche 0,375-Liter 1,55 €/Fl.; Magnum 1,5-Liter Flasche 3,50 €/Fl.; Doppelmagnum, Jeroboam, Imperial und andere auf Anfrage.


2016er Bordeaux – Unser Jahrgangsbericht

Thomas Boxberger-von Schaabner verkostete an 8 Tagen in Bordeaux 955 Weine, hier sein Jahrgangsbericht.

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BORDEAUX 2016 JAHRGANGSBERICHT

Triumph nach Regenflut und Dürretrauma

Thomas Boxberger-von Schaabner verkostete an 8 Tagen in Bordeaux 955 Weine, hier sein Jahrgangsbericht:

Rund 6 Monate heftige Regenfälle und darauffolgende 4 Monate Trockenheit und Hitze trieben den Weinmachern von Bordeaux während des Wachstumsverlaufs des Jahrgangs 2016 den Angstschweiß auf die Stirn. Permanent fürchtete man die absolute Katastrophe. Die Belastung für Reben und Menschen war groß, die richtigen Entscheidungen in der Weinbergspflege entscheidend. Erst kurz vor der Lese machte sich Erleichterung breit und nach der Gärung der Moste kam sogar Jubel auf. Jetzt war klar, nach all dem Stress, hatte man einen außergewöhnlich gelungenen Wein im Keller. Einen derart kuriosen Jahrgang hat es in Bordeaux vermutlich noch nicht gegeben!

2016 entstanden große Bordeaux‘, die jeglichen Vergleich mit anderen Jahrgängen ausschließen. Denn wie in einem warmen Jahrgang, besitzen die Weine eine nahezu schwarze Farbe, viskose Textur, reichhaltige Extraktsüße mit großer Fülle und mächtige Gerbstoffstrukturen. Die klaren, präzisen Fruchtaromen mit gemäßigtem Alkohol wiederum sind Attribute eines kühlen Jahres mit der ebenso präsenten eleganten Säure und brillanter Frische. So wirken die 2016er Bordeaux wie ein kleiner, hochgezüchteter Sportwagen mit geringem Verbrauch, umbaut von der mächtigen Karosserie eines großen Geländewagens – oft ein großer Wurf! Der Jahrgang 2016 ist klar besser als 2015, mit deutlich mehr hohen Bewertungen in der Spitze! Aber auch das Durchschnittsniveau bei den kleineren Terroirs ist so außergewöhnlich gut, wie letztmals in 2000 oder 2005. Wichtig war es, bei den Primeur-Verkostungen, darauf zu achten, ob die Weine genügend Nachhall und Extrakt im Abgang mitgebracht hatten. Einige Weine waren zwar vollmundig und beeindruckend strukturiert, doch der Nachhall verblasste schnell ohne markantes Rückaroma. In einem solchen Fall fühlte es sich an wie bei einem tollen Konzert, bei dem der Künstler sich nach dem letzten Stück kurz verabschiedet und ohne Zugabe die Bühne verlässt und der Saal sofort beleuchtet wird. Auch wenn 2016 einer der besten Jahrgänge der vergangenen 20 Jahre ist, haben nur einige wenige Châteaux den absolut besten Wein aller Zeiten erzeugt.


DIE APPELLATIONEN

Einzige Appellation, die in 2016 nahezu alle vorigen Jahrgänge in breiter Front übertrifft, ist Fronsac. Vor 150 Jahren war das Fronsac, westlich von St.-Emilion und Pomerol gelegen, ohnehin die berühmteste Appellation am rechten Ufer. Alle anderen Appellationen zeigten ein einheitlich hohes Qualitätsniveau: In Pauillac wurden grandiose, männliche Weine mit nobler Struktur und Länge erzeugt. St.-Estèphe und St.-Julien sind sehr gleichmäßig, in Margaux sind die beiden Spitzen-Châteaux Palmer und Margaux überragend und der Rest ausgezeichnet. Unter den Cru Bourgeois in Médoc und Haut-Médoc gibt es ebenso hervorragende Qualitäten wie bei den einfachen Bordeaux Supérieurs. Das Graves erfreut sich eines selten dagewesenen Durchschnittniveaus bei den Rotweinen, wobei die Spitzen von altbekannten Namen besetzt sind. Die Weißweine des Graves sind sehr klar und sauber, lassen zum Teil jedoch Komplexität, Biss und Grip vermissen. In St.-Emilion und Pomerol ist das Bild sehr heterogen. Terroirs mit Lehm im Untergrund konnten von dessen guter Wasserspeicherkapazität während der Trockenheit profitieren. Hinzu kommt der unterschiedlich wahrgenommene frühe oder späte Erntezeitpunkt. Der in diesem Jahr eher weniger aromatische Merlot nahm die Schützenhilfe des gelungenen Cabernet Franc gerne an. Junge Reben auf Sand und Kies hatten die meisten Probleme in allen Appellationen und brachten harte Gerbstoffe und eine scharfkantige Struktur. Ebenso wichtig war es getrocknete Beeren zu eliminieren. Oder Trauben mit Sonnenbrand von jungen Reben, die durch Trockenstress die Blätter verloren hatten, oder wenn im Weinberg die Blätter in der Traubenzone zu früh entfernt wurden. Somit war die Selektion des Traubenmaterials abermals ein sehr wichtiger Qualitätsfaktor.

WACHSTUMSVERLAUF

Bordeaux ist die einzige Weinbauregion in Frankreich, die im Hagelschäden weitgehend verschont blieb. Der Winter war warm und trocken mit der höchsten Durchschnittstemperatur im Dezember seit 100 Jahren. Am Jahresanfang waren die Böden daher ausgetrocknet, der regenreiche Januar war mit 233mm Niederschlag durchaus willkommen. Die feuchte Witterung blieb, wegen des warmen Winters fürchtete man ein frühes Ausbrechen der Knospen, was bei Frost wiederum ein großes Risiko mit sich bringen könnte. Ende März vollzog sich der Knospentrieb zügig und ohne Probleme. April und Mai brachten chaotische Temperaturschwankungen mit kontinuierlichen Niederschlägen. Leichter Frost wurde im April lediglich in Graves, Sauternes und am rechten Ufer auf niedrig gelegenen Terroirs beobachtet. Die Böden hatten sich nach der langen Trockenperiode von 2015 wieder erholt und im Untergrund ein Wasserreservoir anlegen können, was sich für die spätere Trockenphase als besonders hilfreich erweisen sollte. In der feuchten Wachstumsperiode war es wichtig den richtigen Zeitpunkt für die Spritzungen gegen Mehltau und andere Pilzkrankheiten zu erwischen. Wer die erste wichtige Gegenattacke verpasst hat, musste entsprechende Schäden hinnehmen. Während dieser Phase fürchtete jeder Weinmacher einen schwachen und verwässerten Jahrgang einzubringen. Glücklicherweise fand die Blüte in einem warmen Zeitfenster mit Regenpause zwischen dem 2. und 11. Juni statt, daher konnte der spätere Fruchtaustrieb recht gleichmäßig erfolgen. Nach der Brexit-Entscheidung in Großbritannien hörte der Regen am 20. Juni auf und die Temperaturen stiegen binnen 24 Stunden von 19°C auf 33°C. Nun wurde es nach und nach extrem trocken und heiß, jedoch ohne Temperaturspitzen wie im Hitzejahr 2003. Zwischen dem 20. Juni und dem wiederbelebenden Regen vom 13. September wurden in den 85 Tagen am Flughafen Mérignac lediglich 25mm Niederschlag gemessen. Juli war noch nicht zu warm, erst der August brachte 26% mehr Sonnenstunden als normal und zwei Hitzewellen zwischen dem 12. – 16. und 22. – 27. Jetzt begannen viele Reben auf wasserdurchlässigen Böden sowie die jungen Reben zu blockieren. Jedoch nur auf wenigen Flächen färbten sich die Blätter in Folge dessen gelb oder fielen zu Boden, sodass sich bei den späteren Trauben nur geringe Qualitätseinbußen ergaben. Lediglich im nördlichen Médoc konnte wegen der Nähe zum Atlantik generell weniger Trockenstress festgestellt werden. Alte Reben widerstanden der heißen Witterung besser, insbesondere, wenn ein Untergrund wie Lehm über gute Wasserspeicherkapazitäten verfügt. Um den Pflanzen während der Trockenheit zu helfen, hatten findige Winzer wie auf Château Lafleur in Pomerol die Blattoberfläche ohne Blattschnitt verringert. Wenn man in dieser Phase Blätter entfernt, verlegt sich das Wachstum in das Nachwachsen der Blätter, statt die Rebe an sich und die Trauben vor der Trockenheit zu retten. Die Lese der trockenen Weissweine wurde wie immer auf Château Haut-Brion in Péssac am 1. September begonnen, Sauvignon und Sémillon von später reifenden Terroirs wurden bis zum Ende des Monats eingebracht. Am 13. September hielt der Herbst Einzug und die Temperaturen kühlten von 30-35°C auf 20-25°C ab. In dieser Nacht fielen auch 30-50mm Niederschlag, was auf viele Reben eine revitalisierende Wirkung ausübte. Anfang Oktober konnten dann die ersten Merlots bis etwa zum 15.in allen Gebieten von Bordeaux geerntet werden. Danach konnten die Cabernets bei ausgezeichneten Bedingungen gelesen werden. Jedes Terroir und einzelne Parzellen reagierten je nach Rebsorte ganz unterschiedlich auf die schwierigen Wachstumsbedingungen. Der Weinmacher musste entsprechend detailliert und individuell darauf reagieren und den optimalen Erntezeitpunkt erahnen. Daher lässt sich eine generelle Aussage über die Qualität der einzelnen Appellationen kaum zutreffend darstellen. Je kleinteiliger und präziser die divergierenden Partien bei Lese und Gärung verarbeitet wurden, umso mehr konnte der Grand Vin am Ende profitieren. Der langsame Wachstumsverlauf der Trauben brachte eine homogene Ausreifung der Gerbstoffe bei den roten Trauben mit sich, wodurch einige Betriebe die beste phenolische Reife aller Zeiten vermelden konnten. Die Erträge lagen meist hoch, teilweise wurden Rekorde gebrochen. Interessanterweise hatten die Trauben eine größere Anzahl je Henkel von kleineren Beeren als normal, eingebracht. Aufgrund der Schalendicke mussten die roten Moste sanft extrahiert werden. Die meisten Kellermeister haben daher den Maischestand deutlich verlängert und die Häufigkeit der Extraktion mit Remontage (Überschwallen des Tresterhutes), Pigeage (mechanisches Untertauchen des Tresterhutes) und Delestage (Trennung von Tresterhut und Most) verringert. Die Gerbstoffausbeute ist daher deutlich größer als im Jahrgang 2015. Im Allgemeinen fiel der Alkoholgehalt in 2016 dagegen geringer aus. Bei Château Palmer liegt er beispielsweise 1,2% unter dem von 2015, dennoch ist der 2016er wesentlich voller und wuchtiger geraten. Die meisten Primeurs präsentierten sich sehr zugänglich und rund, manchen Jungwein hätte man sich sogar zum Diner gerne mitgenommen. Das war hocherstaunlich!


DIE REBSORTEN

Im dritten Jahr in Folge zeigt sich die Sorte Merlot deutlich weniger aromatisch als gewohnt: In 2014 war der kalte Sommer schuld, in 2015 und 2016 litten die Merlots unter Trockenheit und Hitze. Wer in 2016 etwas später geerntet hatte, erhielt statt der rotbeerig-kirschigen Merlot-Komponente mit fleischiger Fülle einen intensiv strukturierten Wein mit wenig Kernaroma und dunkelbeeriger Extraktsüße im Hintergrund. Daher sind Weine aus St.-Emilion und Pomerol meist aromatischer, wenn mehr Cabernet Franc in der Assemblage mit Merlot verarbeitet wurde. Reinsortige Merlots können geradezu hohl in der Mitte wirken. Andererseits gab es auch Winzer, die ganz ausgezeichnete, ausdrucksstarke und typische Merlots produziert haben. Denis Durantou vom Château l’Eglise-Clinet sprach gar von der ‚Revanche des Merlot‘ in 2016, nachdem die Cabernets in den vergangenen Jahren oft dominiert haben. Auch die handverlesenen Liebhaber des Château Pétrus müssen sich keine Sorgen machen! Es gibt zwar nicht sehr viel, aber eben doch einige Gegenbeispiele zur aktuellen Schwächephase des Merlot! Auch dieses zeigt, dass 2016 durchaus ein Jahrgang der Widersprüche ist, was möglicherweise auf den exzessiven Regen zu Beginn und die heiße Trockenphase danach zurück zu führen ist. Generell war zu beobachten, dass der Verzicht auf eine Grünlese (vendange verte) während der Trockenheit im Sommer und eine frühe Ernte eher von Vorteil gerieten. Cabernet Sauvignon und in geringerem Masse Cabernet Franc dominieren daher wiederholt auch die Aromatik des neuen Jahrgangs in Bordeaux. Ihren schönsten Ausdruck fanden sie erwartungsgemäß in Pauillac. Hier konnten großartige Weine erzeugt werden, die über eine unglaubliche Ausstrahlung verfügen, mit kraftvoller Struktur und edlen Gerbstoffen. Wie bereits in 2015, war zu beobachten, dass die Rebsorten Petit Verdot und Malbec in den vergangenen Jahren wiederholt besonders gut reussieren konnten. Sie verliehen den Weinen in der Assemblage eine ausgezeichnete aromatische Tiefe und Fruchtigkeit, auch wenn sie nur in geringem prozentualem Anteil verarbeitet werden. Insbesondere in Margaux profitierten die Weine von einer kleinen Zugabe von Petit Verdot. Auch Carmenère erfreut sich eines wachsenden Interesses der Weinmacher, was zu der Frage führt: Bringt der Klimawandel eine Renaissance der alten Rebsorten von Bordeaux mit sich? Bei den weißen Sorten kam der Sauvignon deutlich besser mit dem Witterungsverlauf zurecht. Der Sémillon litt stärker unter der Trockenheit und zeigte sich weniger aromatisch und eher dumpf. Im trockenen Bereich wurden recht volle, lineare und klare Fruchtaromen erzeugt und die Weine zeigen gute Struktur, jedoch vielfach ohne große Komplexität. Auch in puncto Biss und Rasse ist 2016 nicht führend. Die Süßweine sind von einem ähnlich homogenen Qualitätsniveau, vollmundig, mit exotischen Fruchtkomponenten, saftig und reif. Auch hier kommen die besten Erzeuger nicht ganz an ihre eigenen Spitzenjahrgänge heran. Ein neues und hochinteressantes Feld bei den Weinen aus Sauternes und Barsac sind die trockenen und ‚halbtrockenen‘, also weniger vollsüßen Qualitäten. Hier wird ein konsumfreudiges, modernes Klientel angesprochen, um einen Gegenpol zur schwächelnden Süßwein-Nachfrage zu generieren. Sehr positiv zeigen sich alle weißen Qualitäten von trocken bis süß im Jahrgang 2016 als sehr trinkfreudig und einladend.


LAGERFÄHIGKEIT

Einen Jahrgang wie 2016 gab es wie gesagt bislang noch nicht in Bordeaux. Daher sind Erfahrungswerte mit einer solchen Konstellation nicht vorhanden. Die Weine zeigten sich allesamt recht offen und einladend, vielfach sogar in ihrer Jugend schon sehr trinkig. Daher ist durchaus davon auszugehen, dass der Jahrgang 2016 recht bald nach der Füllung auch gut zugänglich sein dürfte. Die Gerbstoffstrukturen sind hervorragend, die lebendige Säure projiziert eine ausgezeichnete Frische, dieses deutet wiederum auf eine gute Lagerfähigkeit hin. Auch hier wird es vermutlich entscheidend sein, ob die Weine über genügend Extraktsüße und Rückaroma im Abgang verfügen. Generell ist der Jahrgang eher strukturiert als besonders fruchtbetont aromatisch. Verbinden sich alle Komponenten in einem langen Finale mit großer Dichte und Nachhall, dürften die Weine auch im Alter viel Freude bereiten. Fehlt eben jenes letzte Element im Ausklang, könnten die gereiften Exemplare stumpf und ausgetrocknet erscheinen. Die Weißweine würde ich persönlich lieber in ihrer charmanten Jugend genießen und auch die Süßweine sollte man nicht durch zu langes Abwarten strapazieren.


MEINUNGSVIELFALT

Generell fiel mir auf, dass die Muster auf den Weingütern direkt verkostet, meist deutlich besser abschnitten als bei panel-tastings (Vergleichsproben) bei den Négociants oder der Union Grand Cru. Zwei mir persönlich bekannte und geschätzte Verkoster hatten gar Château Angelus parallel bei der allgemeinen Verkostung auf dem Château schwach bewertet, wobei mir bei der Journalisten-Verkostung im klimatisierten Obergeschoss ein überragender Angelus begegnet war. Daher gehe ich davon aus, dass es bei vielen Weinen des Jahrgangs 2016 stark divergierende Meinungen und Eindrücke zwischen den Verkostern und Kritikern geben wird.


KAUFSTRATEGIE

Die besten Erzeuger sind davon überzeugt einen ganz großen Jahrgang in Händen zu halten. Daher kann man bei den Spitzenweinen generell von steigenden Preisen ausgehen. Dafür gibt es im mittleren Grand Cru-Bereich genügend preiswerte Alternativen mit überragenden Qualitäten. In den Zweitweinen landete oft das ausgelesene, mit Trockenstress und Sonnenbrand belastete Traubenmaterial, sodass ich allgemein vom Kauf dieser günstigeren Variante tendenziell abrate. Die alte Regel “Im großen Jahr kleine Weine oder gar Zweitweine“ zu kaufen, sollte man also nicht blind verfolgen. Die einfachen Qualitäten sind teilweise hervorragend. Daher lohnt sich der Kauf der Bordeaux‘ 2016 nach ausgiebiger Information, Auswahl und Beratung absolut uneingeschränkt.


BERATUNG

Beim Kauf von hochwertigen und lagerfähigen Weinen ist die gute Beratung eines der wichtigsten Elemente. Schließlich möchten Sie später wirklich einen großen Genuss erleben, statt den wilden Versprechungen manch gefeierter Weingröße erlegen zu sein. Viel zu oft sind die Bewertungen berühmter Kritiker schwer nachvollziehbar. Meine aufrichtige und zuverlässige Einschätzung versichere ich Ihnen. Schließlich war es mein 24. Jahrgang, den ich in Bordeaux vom Fass verkosten durfte. Ich freue mich, wenn Sie sich in Zukunft an Ihren Weinen erfreuen. Lassen Sie uns diese Leidenschaft miteinander teilen.

Herzlichst, Ihr Thomas Boxberger-von Schaabner

 


2016er Bordeaux Primeur Verkostungsnotizen

Unsere ausführlichen Verkostungsnotizen zum 2016er Bordeaux Primeur.

(PDF, 37 Seiten, ca. 1,2 MB)


2016er Bordeaux – Bewertungen nach Punkten sortiert

Unsere Bewertungen der 2016er Bordeaux Weine nach Punkten sortiert.

(PDF, 6 Seiten, 904 KB)


2016er Bordeaux – Bewertungen alphabetisch sortiert

Unsere Bewertungen der 2016er Bordeaux Weine alphabetisch sortiert.

(PDF, 6 Seiten, 905 KB)



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