Unsere Drucksachen zum Download

Wir veröffentlich mehrmals im Jahr Informationen zu unserem Wein- und Spezialitätenangebot. Sie finden hier unsere Preislisten und Drucksachen zu saisonalen Angeboten und aktuellen Lieferungen, mit Infos zu unseren Erzeugern und deren Weingüter. In unseren Verkostungs- und Subskriptionsnotizen fassen wir unsere umfangreichen Informationen prägnant und übersichtlich für Sie zusammen.

Die aktuellen Drucksachen:

2018 No 3 DSGVO Sonderofferte

Aus dem Inhalt

Unsere %DSGVO% – DatenSchutz-Genuss-Verkaufs-Offensive Juli 2018 mit vielen Sonderangeboten und Rabatten. Gültig bis 31.7.2018.

Frühjahr 2018

Aus dem Inhalt

  • Cianfanello 2014 Chianti Classico
  • 2013 Brunello di Montalcino von Salvioni
  • Frühjahrsverkostung extraprimavera 2018
  • German Pinot Noir
  • Bester Sauvignon aus Baden: Reiner Baumann
  • Henri Richard: bezahlbare Referenz-Burgunder

 

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CIANFANELLO 2014

TOP-SANGIOVESE AUS DEM CHIANTI CLASSICO

Gerade sind wir zurück von den Anteprima-Verkostungen der Toskana in der Faschings-Woche. Nach etwa 1.000 verkosteten Weinen können wir Ihnen bereits erste Früchte unserer Arbeit anbieten …

Mit 900 Olivenbäumen und überschaubaren 2,5 Hektar Reben erfüllte sich David Cianfanelli einen lange gehegten Traum und folgt den Fußstapfen seines Großvaters und Urgroßvaters, die bereits selbst Weinbau betrieben hatten. Sein Vater Roberto kaufte das Anwesen bei Strada in Chianti im Jahr 2002, wenige Kilometer südlich von Florenz, und legte die ersten eigenen Weinberge an. Bereits neben seinem Wirtschaftsstudium kümmerte sich David von Beginn an um die Pflege der Reben, die geernteten Trauben wurden verkauft, bis er sich gänzlich für den Weinbau entschied. Im Weinberg wendet er die gleichen Methoden der Vorfahren an, die er von seinem Großvater Ferdinando erlernt hat, mit der Ernte 2016 erreichte er die Biozertifizierung. Nach ersten Vinifikations-Experimenten ab 2010, brachte David nun mit dem 2014er den ersten, vermarktbaren Jahrgang heraus. Von diesem reinsortigen Sangiovese mit dem klangvollen Namen Cianfanello gibt es lediglich 3000 Flaschen. Mit Hilfe des Oenologen Marco Chellini wurde er in Edelstahltanks behutsam vinifiziert und sanft extrahiert, anschließend reifte er ein Jahr in je zwei kleineren Eichenfudern und gebrauchten Barriques. Nach einer weiteren Reifezeit in der Flasche präsentiert sich der Cianfanello nun als ein charaktervoller Sangiovese, der weit mehr Ausstrahlung besitzt als ein gewöhnlicher Chianti Classico, denn nicht nur der Name erinnert ein wenig an Cepparello und Flaccianello, auch der Wein selbst! Den anfänglich angestrebten Verkaufspreis von 22,50 € konnten wir in freundschaftlichem Übereinkommen mit den Cianfanellis auf hochattraktive 18,50 € einpendeln. Das sollten Sie unbedingt probieren!

2014 Cianfanello Podere Cianfanelli
24,67 €/Ltr. | 18,50 € | statt 22,50 €
Dichte, jugendliche Farbe mit guter Viskosität. Anfänglich etwas schüchternes, feingliedrig anziehendes, frisches und sehr stimmiges Duftbild, mit ausgezeichneter Tiefenstaffelung und delikat würzigem Sangiovese-Parfum. Die distinguierte, vielschichtig gereifte Frucht zeigt ansatzweise Parallelen zu berühmten Vorbildern wie dem Ceparello oder dem Flaccianello. Die dezent likörige Kopfnote im Geruch verleiht Aufschluss über die hohe Konzentration, die sich hinter dem filigran-finessenreichen Bukett verbirgt. Es ist eher ein Chianti, der entdeckt werden will, kein offensiver Prahler … eher ein distinguierter Edelmann, denn ein muskelbepackter Selbstdarsteller. So beginnt er auch im Mund mit zivilisiertem Feinschliff, zierlich robusten Gerbstoffen, samten beginnender Fülle und sich schnell ausdehnender Rasse. Mit jedem Schluck gewinnt er an Raum, gräbt sich doch recht kraftvoll und dicht gewoben, mit guter Tiefenschärfe am Gaumen ein. Ein sehr stimmiger und ausgewogener, vollkommen ausgereifter und puristisch reintöniger Sangiovese mit nachhaltiger Strahlkraft in ausgesprochen klassischem Ansatz. Nun kommt seine kernig-männliche Charakteristik zum Tragen, die sich im stoffig-festen Mittelstück mit viel Kraft am Gaumen, sowie ausgezeichneter Struktur und Länge darstellt. Mit zunehmender Belüftung gewinnt der Cianfanello auch bis zum darauffolgenden Tag an Schmelz und Nachhall. Ein dichter, nobler Chianti, in den sich hinein zu trinken, eine wahre Freude bereitet.


FRISCH EINGETROFFEN

2013 Brunello di Montalcino Salvioni
132,00 €/Ltr. | 99,00 €
Der Brunello von Salvioni ist immer eine kleine Rarität. Den 2013er Brunello konnten wir nun bei den Anteprima-Verkostungen mitnehmen


GERMAN PINOT NOIR

NEUE PROPHETEN IM EIGENEN LAND

Spätburgunder, wie wir sie heute in Deutschland vorfinden, waren vor 20 Jahren undenkbar. Lange Zeit brachte lediglich eine überschaubare Anzahl deutscher Spitzenwinzer die Qualität der Rotweine voran. Andere wollten mit der Brechstange punkten, mit hohen Zuckerwerten und viel Holz. Und heute gibt es sie tatsächlich – ausgezeichnete, vielschichtige Pinot Noirs mit großer Komplexität von kleinen, unbekannten oder verkannten Erzeugern, die mit den Großen mithalten können!

GERMAN PINOT NOIR-PAKETE

3er-Paket
Je 1 Flasche der nachfolgenden drei deutschen Spätburgunder, inklusive unserer 12seitiger Broschüre im A5-Format.
frei Haus, statt 102,00 € | 99,00 €

6er-Paket
Je 2 Flaschen der nachfolgenden drei deutschen Spätburgunder, inklusive unserer 12seitiger Broschüre im A5-Format.
frei Haus, statt 204,00 € | 196,00 €

GERMAN PINOT NOIR-Paket mit unseren drei Pinot Noir Geheimtipps aus Baden und der Pfalz im attraktiven Geschenkkarton mit 12seitiger Broschüre (DIN A5), in der jeder Wein detailliert erläutert und beschrieben ist.

ROLAND PFLEGER – DER STILLE RIESE
Herxheim am Berg | Pfalz
Roland Pfleger ist unter den passionierten Weinmachern Deutschlands einer der Stillen. Dass er etwas kann, hat er schon oft genug bewiesen. Doch aufgefallen war es nur wenigen, der Presse eher nicht. Auf meinen Reisen ins Burgund ist mir Roland häufig über Jahre hinweg zufällig begegnet. Unsere stilistischen Vorstellungen bezüglich Pinot Noir und hiesigem Spätburgunder decken sich schon immer auffällig. Nur hatte Roland Pfleger meist bedauerlicherweise zu wenig Menge, um mir etwas verkaufen zu können. Denn das, was mir besonders gefiel, hatte er zuvor schon seinen treuen Kunden versprochen. Nach Jahren hat es nun geklappt und wir freuen uns beide sehr darüber, dass wir gemeinsam etwas machen können. Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als seinen besten Rotwein aus einer kleinen Parzelle im Herxheimer Honigsack. Die Reben sind zum Großteil kleinbeerige, französische Pinot-Klone und stehen auf kargem Muschelkalk mit fossilen Einschlüssen. Die Gemarkung wird Felsenberg genannt, weil sich die steinige Bodenstruktur stark von der restlichen Lage unterscheidet. Der Alkohol beträgt nie mehr als 13 %, der Ertrag ist mit 20 hl/ha extrem niedrig. Daher bekommt Roland aus dieser Kleinparzelle auch nur maximal drei Fässer. Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und für eine Woche kalt mazeriert. Dabei wird die Traubenschale bereits vor der alkoholischen Gärung im unvergorenen Most extrahiert. Somit müssen die Farbpigmente und Gerbstoffe später nicht durch eine hohe Gärtemperatur ausgelöst werden und auch die Fruchtigkeit profitiert von einem eher kühleren Gärverlauf. Diese Méthode Jayer genannte Vorgehensweise wurde vom legendären Weinmacher Henri Jayer aus dem Burgund erfunden. Seine Weine gehen heute bei Auktionen schnell in den 4- bis 5stelligen Bereich pro Flasche! Der Ausbau erfolgt in feinporigen, ausgesuchten Fässern der Serie Marcel Cadet von der Edel-Tonnellerie Dargaud & Jaegle in Romanèche-Thorins im Burgund. Vor kurzem wurde der Pinot Noir 2015 unfiltriert abgefüllt. In den vergangenen Jahren wurde diese Spitzencuvée von einigen Enthusiasten exklusiv abgenommen. Wir freuen uns, ihnen diesen Wein anbieten zu können, der eindeutig zu den besten Spätburgundern Deutschlands zu zählen ist!

2015 Pinot Noir touché
48,00 €/Ltr. | 36,00 €
Roland Pfleger Herxheim, Pfalz
92 – 93/100 | Wir haben diesen außergewöhnlichen Pinot Noir touché genannt, weil er etwas absolut berührendes in sich trägt. Nicht viele deutsche Erzeuger vermögen es, einen ganz eigenständigen Pinot-Charkter zu entwickeln, der in puncto Seidigkeit und Delikatesse mit französischen Burgundern mithalten kann. Seine bezaubernde Frucht und noble Holzwürze besitzen absolute Klasse, die Tiefe in den Aromen fordert großen Respekt und das feine Säurespiel im Abgang hallt lange nach. Zur überragenden Qualität dieses Weines trägt der hervorragende Jahrgang 2015 selbstverständlich auch maßgeblich bei. Denn seine Dichte und kühle Frische sind ein weiteres Merkmal für grosse Pinot-Noblesse. So begeistert der Pinot Noir touché vom ersten Duft bis zum letzten Schluck und nimmt den geneigten Verkoster mit auf eine Reise in die phantastische Burgunderwelt, erfüllt von Anmut und Vielschichtigkeit. Ein berührendes Erlebnis.

FLORIAN HOLLERITH – HUNGER NACH QUALITÄT
Maikammer | Pfalz
Über mehrere Jahre besuchte Florian Hollerith die Verkostungen und Raritätenproben bei extraprima. So lernte man sich kennen und schätzen. Mit dem Jahrgang 2012 lud er mich ein, mit ihm die Assemblagen für seine Spitzenweine »No Limit« und Pinot Noir auf dem Weingut zu arrangieren. Das bedeutet, wir haben alle einzelnen Fässer verkostet, die besten Partien selektiert und am Ende das genaue Mischungsverhältnis im kleinen Maßstab justiert, mit dem der resultierende Wein die maximale Qualität erreicht. Dabei haben wir auch Teilmengen einiger Fässer in Kauf genommen und quasi auf den Liter genau das Idealmaß bestimmt. Florian hat diese Zusammensetzung dann bei der Abfüllung perfekt umgesetzt. Unsere Zusammenarbeit klappte sehr gut, die gemeinsam erarbeiteten Cuvées konnten überzeugen.

So belegte der »No Limit« 2012 den 2. Platz bei Meiningers Deutschem Rotweinpreis in der Kategorie für internationale Rebsorten. Die Produktionsmenge von 2013 war zu klein, dafür präsentierte sich der, für Rotwein aus der Pfalz, anspruchsvolle Jahrgang 2014 als neues Aufgabengebiet. Die Vorfreude bei Florian und mir war groß, unsere eigenen Erwartungen ebenso. Mit ein wenig Stolz präsentieren wir Ihnen das erste Ergebnis, den Pinot Noir 2014. Es ist ein sehr ausgewogen komponierter Spätburgunder mit außergewöhnlicher Duftigkeit und reizvollem Spiel von delikater Frucht, feinem Holz und extraktreicher Tiefe. Die ganz rund und geschmeidig ausgewogenen Gerbstoffe, machen mit ihrer Fülle und Präzision überdeutlich, welches Potenzial durch eine gute Assemblage freigesetzt werden kann.

2014 Pinot Noir 43,33 €/Ltr. | 32,50 €
Hollerith Maikammer, Pfalz
92/100 | Zurückhaltendes, sehr vielschichtiges Nasenspiel von feiner Holzwürze (45 % neu), verhaltene Frucht im Fond, braucht Zeit. Samtiger, weit gefasster Auftakt im Mund, sehr ausgewogene, groß angelegte Struktur. Tief und lang, mit dicht gewebten und geschliffenen Gerbstoffen. Sehr klar und trocken, mit kühler Frucht und ohne die deutsch-pomadige Süße vieler pfälzer Spätburgunder. Feines Säurespiel, lange Struktur, druckvoll, sehr fest und engmaschig. Ausgezeichnete Balance und Kraft, dezent kirschige Süße im Nachhall. Ein anspruchsvoller, distinguierter deutscher Pinot mit deutlich französisch anmutender Rasse und Vielschichtigkeit.

ENDERLE & MOLL – DIE PINOT-GUERILLA
Münchweier | Baden
Die kleine Produktion von Enderle & Moll wurde in der Welt am Sonntag Nr. 48/2011 als »Deutschlands wohl interessantestes Rotweinprojekt der vergangenen Jahre« bezeichnet. Von den angesagten Sommeliers in Berlin werden die beiden Jungwinzer seit Jahren als kultige Rotweinhelden gefeiert. Und tatsächlich sind die Spätburgunder von Sven Enderle und Florian Moll sehr besonders. Sie werden aus recht alten Anlagen bei Münchweier in Baden produziert, die mit deutschen Klonen in ungewöhnlich hoher Stockdichte bepflanzt sind. Die beiden verzichten bewusst auf dunkle Farben und breit geklopfte, üppige Süße. Sie meiden hohe Alkoholwerte, vielmehr setzen sie auf Transparenz, Delikatesse und Eleganz. Ein eher burgundischer Ansatz also, mit deutscher Interpretation. Mit dem Jahr-gang 2015 haben Florian Moll und Sven Enderle einige ausgezeichnete Pinots auf die Flasche gebracht. Die Frucht wirkt kühl und klar, die Struktur dicht, kompakt und druckvoll. Im Dezember 2016 gefüllt, benötigen sie noch einige Zeit auf der Flasche, wissen jedoch auch jetzt schon zu überzeugen.

2015 Pinot Noir »Buntsandstein« 44,67 €/Ltr. | 33,50 €
Landwein Oberrhein – Enderle & Moll
92/100 | Zarte Farbe mit dunklem Kern. Der Buntsandstein kommt gleich mit saftiger Süße im Kernaroma daher, fleischig-kirschig und angenehm voll, ganz frisch und knackig, verhaltene Kräuternoten im Obertonbereich. Sehr schmelzig, rund und offen im Mund, sehr feine Gerbstoffpräsenz und delikates Spiel von Süße, Säure und rassig-feinkörnigen Gerbstoffen. Tiefgründig, deutlich offensiver als Muschelkalk, schmelzig und ansprechend, fast etwas wild. Sehr mineralisch und trocken im Finale mit satter Extraktsüße im Rückaroma. Der Buntsandstein wirkt schon deutlich weiter in seiner Entwicklung. Ausgewogen, kühle Frucht und steinige Aromenwürze. 13,5 % Alkohol

Weitere Weine von Enderle & Moll
2015 Pinot Noir »Liaison«
28,00 €/Ltr. | 21,00 €

Enderle & Moll 90/100
2015 Pinot Noir »Muschelkalk«
44,67 €/Ltr. | 33,50 €
Landwein Oberrhein – Enderle & Moll 92/100


VINUM WEINGUIDE 2018: BESTER SAUVIGNON AUS BADEN
REINER BAUMANN SCHRIESHEIMER MADONNENBERG

Der Sauvignon aus dem Schriesheimer Madonnenberg von Reiner Baumann ist einer der besten Sauvignons aus ganz Baden. Das ist seit längerem bekannt. Im VINUM Weinguide 2018 kam der 2016er nun bei der Bundesfinalprobe auf Platz 3 und war damit der absolut beste Badener in der Endausscheidung. Seine innere Dichte, große Natürlichkeit und saftige Struktur sind absolute Spitzenklasse. Er besitzt eine exotische, weit ausschweifende Nase mit tropischen Früchten und süßlichen Extraktreflexen. Sehr reif und straff, mit frischer, knackiger Säure und ausgezeichneter Tiefenstaffelung im Mund, sehr einladend und raumgreifend.

2016 Sauvignon Blanc
19,87 €/Ltr. | 14,90 €
Schriesheimer Madonnenberg Reiner Baumann
extraprima 90/100 | Mit 91° Oechsle wurde der 2016er Sauvignon per Hand geerntet und die Trauben mit einem Kühltransporter nach Deidesheim zum Weingut Von Winning gebracht, um dort per Spontangärung in Barriquefässern vergoren zu werden. 1200 Flaschen wurden lediglich produziert. Der Alkoholgehalt beträgt schlanke 12,5 Volumenprozent, weshalb dieser Sauvignon auch bei all seiner Fülle und Frucht überhaupt nicht schwer wirkt. Nur 1,2 Gramm Restzucker blieben nach der Gärung zurück. Die Fülle und üppige Süße, die dieser hervorragende Sauvignon besitzt, kommen daher ausschließlich von seinem hohen Extrakt, der wiederum von der geringen Erntemenge der konzentrierten Beeren resultiert.

2015 Pinot Noir Schriesheimer Madonnenberg
23,33 €/Ltr. | 17,50 €
Reiner Baumann
2014 dito Magnum
24,53 €/Ltr. | 36,80 €
extraprima 90/100 | Nur noch 60 Flaschen gibt es vom bislang besten Jahrgang des Pinot Noir von Reiner Baumann. Das bedeutet für Freunde des deutschen Spätburgunders, dass man sich eilen sollte ein paar Flaschen davon zu ergattern. Denn einerseits ist dies mit Sicherheit der beste je in Schriesheim erzeugte Rotwein und andererseits wird er sehr günstig angeboten!

2015 Riesling Schriesheimer Madonnenberg 19,87 €/Ltr. | 14,90 €
Reiner Baumann
dito Magnum 21,33 €/Ltr. | 32,00 €


HENRI RICHARD – BEZAHLBARE REFERENZ-BURGUNDER

Die Renaissance der Domaine Henri Richard seit dem Eintritt der jüngsten, vierten Familiengeneration mit dem Jahrgang 2013 ist atemberaubend. Etwa viereinhalb Hektar bearbeiten Sarah und Richard Bastien in Gevrey-Chambertin in ökologischer Anbauweise. Bislang noch unbemerkt von der internationalen Presse erzeugen die beiden Weltklasse-Pinots zu sehr vernünftigen Preisen. Denn die Kosten für namhafte Burgunder berühmter Erzeuger haben sich in den letzten Jahren ins Unglaubliche maximiert. Es ist schwer geworden ausgezeichnete und gleichzeitig bezahlbare Burgunder zu finden. Mit dem Aufstöbern der Domaine Henri Richard wurde unsere intensive Suche belohnt! Der Coteaux Bourguignons »Corvée de l’Eglise« zählt zu den besten Basis-Pinot Noirs des gesamten Burgund. Dieses verführerische Parfum, die Dichte, Harmonie und Eleganz, sicherlich einmalig für unter 20 Euro. Und auch der Gevrey-Chambertin aus dem lieu dit »Les Tuileries« kann es mit jeder Dorflage und vielen Premier Crus der berühmtesten Erzeuger aufnehmen, probieren Sie es aus! Mit dem Jahrgang 2015 konnte auch der ohnehin ausgezeichnete Grand Cru Mazoyères-Chambertin noch einmal deutlich über sich hinauswachsen. Ein verführerischer, hochkonzentrierter, unglaublich verdichteter Pinot mit grandioser Noblesse und Vielschichtigkeit … die verfügbaren Mengen sind leider gering …
2015 Côteaux Bourguignons »Corvée de l’Eglise«
25,20 €/Ltr. | 18,90 €
Henri Richard BIO
extraprima 89+/100 | Dieser traumhafte Bourgogne Pinot Noir wird von 30- bis 45jährigen Rebstöcken geerntet und war bei uns schnell ausverkauft. Nun haben wir nochmals eine kleine Partie erhalten!

2015 Gevrey-Chambertin »Les Tuileries«
86,67 €/Ltr. | 65,00 €
Henri Richard BIO
extraprima 93 – 94/100 | Der Tuileries 2015 dürfte eine der besten Dorflagen aus Gevrey-Chambertin sein, da er sich qualitativ eher auf dem Niveau ausgezeichneter Premier Crus von renommierten Erzeugern bewegt. Sehr offensiv, üppig, reichhaltig und einnehmend fruchtbetont, besitzt dieser aufreizende Pinot Noir eine delikat dunkelbeerige Aromatik mit ausgezeichneter Tiefe, geschliffener Klarheit und Frische. Der anziehend schwelgerische Duft verleitet immer wieder am Glas zu schnuppern und verschafft ungeduldige Vorfreude auf den Geschmack. Diese wird im Mund explosiv und süß, mit feingliedrig durchgreifender Stilistik und rassiger Struktur nicht enttäuscht. Ein vollmundig satter Gevrey, der vielen Grand Crus die Stirn bieten kann. Kompakt, kraftvoll, mit kerniger Extraktsüße abgepuffert und reichhaltigem Schmelz ausgestattet. Die satten Gerbstoffe verleihen ihm ein ausgezeichnetes Rückgrat und geben der üppigen Süße ein wohl strukturiertes Gegengewicht. Produktionsmenge etwa 1700 Flaschen. 80 % Ganztraubenpressung, 20 % neue Fässer.

2015 Mazoyères-Chambertin Grand Cru
212,00 €/Ltr. | 159,00 €
Henri Richard BIO
extraprima 95/100 | Der vergleichsweise preiswerte Mazoyères-Chambertin der Domaine Henri Richard kann sich mit renommierten Erzeugern messen. Das Alter der Reben beträgt bis über 60 Jahre. Der Boden ist kalkhaltiger Lehm mit Kieseln, der Ausbau erfolgte in 100 % neuen Fässern. Seine Farbe ist dunkelrot, mit bläulichen Reflexen, dicht und viskos. Massiv konzentriert ist der 2015er ein raumgreifender Grand Cru mit impulsiver Dynamik im Geruch, üppig und intensiv, aufreizend und kraftstrotzend jugendlich. Seine likörige Süße im Obertonbereich verleiht der satten, konzentrierten Frucht im Kernaroma eine zusätzliche Dimension und opulente Strahlkraft. Dabei erscheint er immer vielschichtig detailliert und vor allem berstend frisch. Auf der Zunge begeistert er mit immenser Fülle und endloser Struktur. Satt und kraftvoll liegt er am Gaumen an, verfügt über großen Druck und Spannung und eine schwelgerische Frucht mit fülligem Extrakt und nachhaltiger Intensität mit beißender Süße. Die noblen Gerbstoffe sind voll ausgereift, feinkörnig und weit verteilt. Gemeinsam mit der vitalen Säure füllen sie die ausladende Aromatik und monumentale Struktur mit saftigem Schmelz und krokanter Delikatesse aus. Produktionsmenge etwa 550 Flaschen. 80 % Ganztraubenpressung.

Frühjahr 2018 – Bordeaux Subskription

Aus dem Inhalt

2016 ist einer der interessantesten Bordeaux-Jahrgänge unserer Zeit. Wir möchten ihnen diesen großen Jahrgang letztmalig und ganz besonders in Subskription empfehlen.

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2016 BORDEAUX IN SUBSKRIPTION

2016 ist einer der interessantesten Bordeaux-Jahrgänge unserer Zeit. Einerseits sind die Weine auf breiter Front von einer ausnehmend guten bis überragenden Qualität. Andererseits ist 2016 ein sofort zugänglicher und extrem trinkfreudiger Jahrgang. Insbesondere Letzteres hat sich bei den Nachverkostungen in Bordeaux im Januar bestätigt. Daher möchten wir Ihnen diesen großen Jahrgang letztmalig und ganz besonders in Subskription empfehlen. Die Auslieferung erfolgt im Jahr 2019. Es gelten unsere Bedingungen in Subskription.


QUINTUS – ST.-EMILION
HAUT-BRION – PÉSSAC-LÉOGNAN
1er Grand Cru Classé

Der Quantensprung des Quintus und ein Haut-Haut-Brion.

Prinz Robert von Luxemburg ist ein Nachfahre der Dillon-Familie, die in den 1920er Jahren das berühmte Château Haut-Brion gekauft hat. 1983 kam der Erwerb von Nachbar Château La Mission Haut-Brion hinzu. Unter der Leitung von Prinz Robert wurden in den vergangenen Jahren zwei Weingüter in St.-Emilion akquiriert: erst Tertre-Daugay und später der Nachbar l’Arrosée, beide liegen auf und an dem berühmten Kalksteinplateau von St.-Emilion. Da dieser neue St.-Emilion neben den jeweils weißen und roten Graves von Haut-Brion und La Mission der fünfte Grand Vin im Bunde war, wurde er Quintus genannt. Mit dem Jahrgang 2016 hat der Quintus einen Quantensprung machen können und auch für Haut-Brion ist es einer der ganz großen Jahrgänge der Neuzeit. Tatsächlich war es im vergangenen Jahr einer der emotional berührenden Weine, die einem nach den 1.000 Fassmustern in einer Woche im Gedächtnis geblieben war: Haut-Brion! Er reiht sich nahtlos in die Reihe der absoluten Spitzenjahrgänge dieses berühmten Premier Grand Cru Classé ein mit 1989, 1990, 2000, 2005, 2009, 2010 und 2015.

2016 Château Quintus St.-Emilion
0,75-Ltr. Lieferung 2019
174,53 €/Ltr. | 130,90 €
extraprima 94 – 95 | Parker-WA 92 – 94 | Galloni 93 – 96+ | Suckling 94 – 95.
Bei unserer Nachverkostung auf Quintus im Januar 2018 konnte der 2016er sich deutlich in Richtung 94 – 95 Punkten einpendeln gegenüber 93 – 95 bei den Primeur-Verkostungen. Gelesen wurde zwischen dem 3. und 20. Oktober. Die Assemblage von 70 % Merlot und 30 % Cabernet Franc erreichte satte 15 % Alkohol und reifte in 35 % neuen Fässern. Dunkle Farbe, leuchtend. Üppiges, reifes Duftspiel, offensiv und klar, mit reichhaltig-würzigem Hintergrund. Reif, straff und lebendig im Mund, sehr stilvoll und frisch gearbeitet, mit rassigen weit verteilten Gerbstoffen. Das großartige Terroir kommt mehr und mehr zur Geltung.

2016 Ch. Haut-Brion Péssac-Léognan
0,75-Ltr. Lieferung 2019
766,67 €/Ltr. | 575,00 €
extraprima 98 – 100 | Parker-WA 97 – 99 | Galloni 95 – 98 | Suckling 100 – 100 | Weinwisser 19,5/20.
Der rote Haut-Brion ist einer der mächtigsten und komplettesten Weine des Jahrgangs 2016. Nach acht Tagen und rund 1000 Weinen in den Verkostungen ist dies einer der Weine, die am meisten haften geblieben sind. Der Ertrag lag mit 52 hl/ha hoch, die Lese zog sich von 19. September bis 13. Oktober lange hin. 53 % konnten zum Grand Vin verarbeitet werden, der mit 13,9 % rund ein Grad Alkohol weniger als der 2015er aufweist. 56 % Merlot, 37,5 % Cabernet Sauvignon und 6,5 % Cabernet Franc schafften es in die Assemblage mit 78 % neuem Holz. Leuchtende, dunkle Farbe. Distinguiertes Duftbild, tiefgründig und weit gefasst, satt, schokoladig, dichter als La Mission, mit dunkelbeeriger Frucht und feinster Kräuterwürze. Weiche Attacke im Mund, die Eisenfaust im Samthandschuh, extrem fein und ausgewogen, große Rasse und intensive Fülle. Ganz weit aufgespannt, aus einem Guss gefertigt, mit den feinstkörnigen Gerbstoffen des Jahrgangs untermauert. Enormer Extraktreichtum, Druck und Länge, monumental. Ein muskulöser, gut trainierter Sportler im Maßanzug.


HAUT-BAILLY
PÉSSAC-LÉOGNAN
Grand Cru Classé

Véronique Saunders und Gabriel Vialard führen Haut-Bailly seit Jahren mit Leidenschaft und Präzision zur qualitativen Spitze in Péssac-Léognan. Der La Parde de Haut-Bailly ist einer der besten Zweitweine in Bordeaux und preislich ein besonderes Schnäppchen für Liebhaber von Eleganz und Finesse, die auf Kraft und Rasse nicht verzichten wollen. Der Château Haut-Bailly ist heute einer der vielschichtigsten und profiliertesten Grand Crus in ganz Bordeaux. Haut-Bailly ist beständig die dritte Kraft in Péssac-Léognan hinter Haut-Brion (575 €) und La Mission Haut-Brion (450 €). Daher ist der Preis von 118 € für den Haut-Bailly mehr als gerechtfertigt.

2016 La Parde de Haut-Bailly Péssac-Léognan
0,75-Ltr. Lieferung 2019
39,33 €/Ltr. | 29,50 €
Halbe 0,375-Ltr. Lieferung 2019
44,00 €/Ltr. | 16,50 €
extraprima 92 – 94 | Parker-WA 90 – 92 | Galloni 90 – 93 | Suckling 92 – 93.
Der La Parde de Haut-Bailly wurde erstmals 1967 erzeugt und ist damit einer der ältesten Zweitweine von Bordeaux. Der 2016er ist sehr empfehlenswert: dicht, rassig und stoffig, besitzt er viel Kraft und dunkelbeerige Würze. Frisch, locker und sehr definiert, mit eleganter Säure und ausgewogener Struktur. Saftig, fleischig, rund und lang. 47 % Merlot | 47 % Cabernet Sauvignon | 6 % Cabernet Franc | 30 % neues Holz | 26/9 – 18/10.

2016 Château Haut-Bailly Péssac-Léognan
0,75-Ltr. Lieferung 2019
157,33 €/Ltr. | 118,00 €
extraprima 95 – 97 | Parker-WA 96 – 98 | Galloni 94 – 97+ | Suckling 98 – 99 | Weinwisser 19/20.
Wie üblich komplettiert Haut-Bailly die drei führenden Haut’s in Pessac-Léognan auch dieses Jahr mit einem beeindruckenden Wein: 40 % Merlot, 53 % Cabernet Sauvignon, 3 % Cabernet Franc und 4 % Petit Verdot kamen in den Grand Vin und repräsentieren 55 % der Ernte bei 13,6 % Alkohol. Etwas Frost gab es im Frühjahr 2016, der richtete jedoch kaum Schaden an. Gelesen wurde zwischen dem 26. September und 18. Oktober mit 47 hl/ha. Die Extraktion des Mostes wurde mehr als »Infusion« im Sinne eines Teeaufgusses betrieben, statt stark zu pumpen. Der Wein kam zur Hälfte in neue Fässer. Schwarze Farbe, ganz dicht. Monumentaler Duft, satt, tief und dunkelbeerig. Aus einem Guss gearbeitet, mit schokoladiger Kopfnote, sehr üppig und füllig. Weit gefasst im Mund, mit reichhaltigen, schokoladig feinkörnigen Gerbstoffen und rassiger Struktur. Füllig und opulent, gleichzeitig schlank und elegant, sehr stimmig und lang, mit grandiosem Nachhall und femininer Note. Die sanfte Extraktion und parzelläre Detailarbeit in Weinberg und Keller hat sich wieder einmal ausgezahlt.


CLOS DE BOÜARD
MONTAGNE-ST.-ÉMILION

Erst vor kurzem gründete Carolie de Boüard ihr 30 Hektar-Gut Clos de Boüard in Montagne-St.-Emilion. Carolie ist die zweite Tochter von Hubert de Boüard, dem Macher des berühmten Château Angélus in St.-Emilion. Mit ihrem Debüt-Jahrgang 2016 gelang Carolie auf Anhieb einer der besten Weine der Satelliten von St.-Emilion. Sicherlich ließ es sich ihr Vater nicht nehmen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen! Mit 23,80 € ist das eine echte Subskriptions-Empfehlung, schließlich kostet der Clos de Boüard damit gerade einmal 6 % einer Flasche Château Angélus! Insbesondere Freunde von schnell zugänglichen, runden und weicheren Weinen werden mit dem Clos de Boüard ihre Freude haben, denn dieser Wein ist nicht nur für Bordeaux-Experten ein Genuss. Der Clos de Boüard ist ein perfekt abgerundeter, molliger Montagne mit samtener Fülle und saftigem Merlot-Geschmeide.

2016 Château Clos de Boüard
Montagne-St.-Emilion
0,75-Ltr. Lieferung 2019
31,73 €/Ltr. | 23,80 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
34,67 €/Ltr. | 52,00 €
extraprima 92 – 94 | Parker-WA 91 – 93 | Weinwisser 17,5/20.
Dunkle Farbe, dicht und kraftvoll im Geruch, enorme Rasse, satte Süße und straffe Struktur im Mund, tiefgründig und würzig, mit fleischiger, rotbeeriger Mitte. Ein kompakter, hochkonzentrierter Montagne mit Stil und Verve. Auf lange Sicht vermutlich knapp besser als Konkurrent Vieux Château Palon. 85 % Merlot | 10 % Cabernet Franc | 5 % Cabernet Sauvignon.


MEYNEY
ST.-ESTÈPHE
Cru Bourgeois

2016 gelang der beste Meyney aller Zeiten! Begünstigt durch die klimatischen Vorteile der Lagen in St.-Estèphe sowie dem hohen Petit-Verdot-Anteil von 18 % und der präzisen Arbeit in Weinberg und Keller, konnte der direkte Nachbar von Montrose in 2016 deutlich brillieren. Gemeinsam mit Sociando-Mallet und Capbern ist Meyney das beste Cru Bourgeois des Jahres 2016! Langlebig, dunkelbeerig und mit monumentalem Rückaroma. Einer der besten und preiswertesten Weine des Jahrgangs!!!

2016 Château Meyney St.-Estèphe
0,75-Ltr. Lieferung 2019
38,53 €/Ltr. | 28,90 €
Halbe 0,375-Ltr. Lieferung 2019
42,67 €/Ltr. | 16,00 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
41,53 €/Ltr. | 62,30 €
Doppelmagnum 3,0-Ltr. Liefer. 2019
56,33 €/Ltr. | 169,00 €
Impériale 6,0-Ltr. Lieferung 2019
53,33 €/Ltr. | 320,00 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 90 – 92 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20.
Unter den größten Profiteuren der Jahrgangsaromatik im Norden des Médoc gehört Meyney. Einerseits gab es wenig Trockenstress in St.-Estèphe, außerdem hat Meyney eine gehörige Portion Petit Verdot: 18 % sind es beim 2016er, neben 51 % Merlot und 31 % Cabernet Sauvignon. Massive, schwarze Farbe. Mächtige, dunkelbeerige Nase mit Brombeeren, Cassis und Holunder, vielschichtig und reif, Kaffee, Teer, Graphit, kühl und frisch. Enorm fleischig und dicht im Mund, viel Stoff, mit dunkelbeerigem Extrakt und grandiosem Zug, der bis in das monumentale Rückaroma präsent ist. Ewig lang, festfleischig, langlebig und linear. Holunder, Kirsche, Schokolade. Erinnert an den grandiosen, in seiner Jugend vollkommen verkannten 2004er, nur deutlich präziser und vielschichtiger!


MONTROSE
ST.-ESTÈPHE
2e Grand Cru Classé

Traumnote 20/20 vom WEINWISSER! Und tatsächlich hatte der Montrose etwas ganz besonderes in diesem Jahr, etwas in sich geschlossenes, vollkommen Komplettes und Großes. Ein ganz ausgezeichneter Montrose-Jahrgang!

2016 Château Montrose St.-Estèphe
0,75-Ltr. Lieferung 2019
193,33 €/Ltr. | 145,00 €
extraprima 96 – 98 | Parker-WA 97 – 99 | Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 20/20.
Geerntet wurden 42,5 hl/ha auf Montrose, 37 % gelangten in den Grand Vin mit 68 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot und 7 % Cabernet Franc bei 13,3 % Alkohol. Tjark Witzgall schreibt im Weinwisser: »Der Blend besteht aus 68 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot und 7 % Cabernet Franc, die Lese war vom 23. September bis 14. Oktober: Sehr dunkles Purpur mit violettem Rand. Konzentriertes blaubeeriges Bouquet mit Kokos- und duftigen Veilchenaromen, dahinter Walderdbeeren, dunkle Edelhölzer und Lakritze. Am kräftigen Gaumen strahlt er mit grosser Eleganz, das dunkle Brombeermark sowie der frische Schlehensaft verleihen ihm große Präsenz, Frische und Verve; das sehr lange Finale wird von Wildkirsche, schwarzem Bergpfeffer und Cassis-Pastillen begleitet. Ein sehr präziser und eleganter Montrose – ein perfekter Ausdruck des Jahrgangs! Die unangefochtene Nr. 1 im Médoc und für mich der Wein des Jahrgangs!«


PAPE-CLÉMENT
PÉSSAC-LÉOGNAN
Grand Cru Classé

Der rote Pape-Clément ist nach Haut-Brion, La Mission und Haut-Bailly der beste 2016er aus Péssac-Léognan. Mit seinem Ausgabepreis von rund 90 € liegt er etwa 30 % unter dem des 2010ers, der kostete 125 €! Die Bewertungen sind allesamt exzellent, daher sollte man hier unbedingt zuschlagen.

2016 Château Pape-Clément Péssac-Léognan
0,75-Ltr. Lieferung 2019
121,20 €/Ltr. | 90,90 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 95 – 97 | Galloni 93 – 96 | Suckling 97 – 98. Auf Pape-Clément wurde in 2016 die bislang späteste Lese vom 30. September bis 21. Oktober eingebracht. Die Assemblage besteht jeweils zur Hälfte aus Merlot und Cabernet Franc, ausgebaut wurde in 60 % neuem Holz. Schwarze Farbe. Imposantes Duftspiel mit viel Kraft und Süße, eine dunkelbeerig-schokoladige Wand. Dicht am Gaumen, mit satter Extraktion und Fülle. Neal Martin schreibt auf erobertparker.com »restrained on the nose with blackberries, red plum, a touch of cloves and a light iodine influence. I love the delineation and detail here. The palate is medium-bodied with a graphite-infused entry, plenty of black fruit, saline in the mouth with great depth and cohesion on the long and tender finish. It continues Pape-Clement/Bernard Magrez‘ move towards a more classic style compared to the previous decade.«

 

RAUZAN-SÉGLA
MARGAUX
2e Grand Cru Classé

Bei vier Proben konnte sich der Rauzan-Ségla sehr gut in Szene setzen und bildet mit Alter Ego de Palmer, dem Pavillon Rouge von Château Margaux, sowie Brane-Cantenac und Kirwan das erfolgreiche zweite Glied in der Appellation Margaux. Rauzan-Ségla zeigt sich damit wieder einmal als wahrhafter 2e Grand Cru Classé mit großer Delikatesse und reizvollem Margaux-Charme.

2016 Château Rauzan-Ségla Margaux
0,75-Ltr. Lieferung 2019
112,00 €/Ltr | 84,00 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 95 – 97 | Galloni 94 – 97 | Suckling 96 – 97 | Weinwisser 18/20. 68 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot und 2 % Petit Verdot bilden bei 13,5 % Alkohol die Assemblage und reifen in 60 % neuen Fässern. Dunkle Farbe. Offensiv, likörig und reif im Duft, erinnert in seiner Üppigkeit an den 86er oder manches Jahr aus den 90ern. Satt und feinkörnig im Mund, mit viel Extrakt am Gaumen, viel Material verbaut, großer, gewaltiger Körper, extrem reif. Imposante Struktur, trotz aller Fülle und Intensität frisch und mit guter Spannung.


BRANE-CANTENAC
MARGAUX
2e Grand Cru Classé

Brane-Cantenac für uns mit Rauzan-Ségla und den Zweitweinen Alter Ego und Pavillon Rouge der beste unter den namhaften Margaux’ hinter den überragenden Palmer und Château Margaux. 70,90 € ist ein sehr vernünftiger und keinesfalls übertriebener Preis für eine großen, sehr stilvollen 2e Grand Cru Classé, denn der Brane-Cantenac ist langlebig, tiefgründig und vielschichtig. Qualitativ ist dies einer der besten Brane-Cantenac überhaupt, deutlich über dem Niveau der Jahrgänge 2009 und 2010.

2016 Château Brane-Cantenac Margaux
0,75-Ltr. Lieferung 2019
94,53 €/Ltr. | 70,90 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
97,67 €/Ltr. | 146,50 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 96 – 98 | Galloni 90 – 93 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18,5/20.
Brane-Cantenac wird seiner Rolle als 2e Grand Cru in den letzten Jahren gleichmäßig und zuverlässig gerecht. Auf Brane-Cantenac wurde vom 22. September bis 20. Oktober gelesen. 35 % Grand Vin wurden selektiert und kamen mit 70 % Cabernet Sauvignon, 27 % Merlot, 2 % Cabernet Franc und 1 % Carmenere auf 75 % neue Fässer bei 13,3 % Alkohol. Dunkle, natürliche Farbe, nicht schwarz. Dunkelbeerig, duftig und reichhaltig im verführerischem Geruch, hochdelikat und differenziert. Rassige Struktur im Mund, mit viel Saft und Tiefe, großer Zug und Spannung, mit feinen Gerbstoffen, die sich nach hinten etwas angeraut zeigen. Sehr dicht gepackt und kraftvoll, mit likörigem Druck, sehr lang und persistent. Ein echter, großer Margaux mit Charme und Distinktion.


KIRWAN
MARGAUX
3e Grand Cru Classé

Mit der Inbetriebnahme des neuen Kellers brach auf Kirwan 2015 eine neue Ära an … und keiner kriegt es mit, könnte man sagen. Denn die 2015 und 2016 auf Kirwan erzeugten Qualitäten sind sensationell und haben NICHTS mehr mit den früheren Jahrgängen gemein! Von der internationalen Presse hat das noch keiner so richtig mitbekommen. Die Bewertungen werden vermutlich erst nach der Füllung deutlich steigen. Philippe Delfaut zeichnet seit 2007 auf Kirwan für die Qualität verantwortlich. Zuvor war er technischer Direktor auf Château Palmer. Präzisere parzelläre Arbeit im Weinberg, schonende Verarbeitung bei der Gärung in perfekt auf die Größe der jeweiligen Rebparzellen abgestimmten, modernen Zementtanks. Bei der Nachverkostung im Januar 2018 präsentierte sich dieser Wein absolut fantastisch! Kaufen Sie diesen überragenden Kirwan! Sie werden höchstens bereuen nicht mehr gekauft zu haben!

2016 Château Kirwan Margaux
0,75-Ltr. Lieferung 2019
58,00 €/Ltr. | 43,50 €
Halbe 0,375-Ltr. Lieferung 2019
64,00 €/Ltr. | 24,00 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
61,33 €/Ltr. | 92,00 €
Doppelmagnum 3,0-Ltr. Liefer. 2019
76,67 €/Ltr. | 230,00 €
Impériale 6,0-Ltr. Lieferung 2019
74,17 €/Ltr. | 445,00 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 89 – 91 | Suckling 88 – 89.
Auch dieses Jahr wird der Kirwan von den meisten Journalisten offenkundig von vornherein in die Kategorie »uninteressant« abgestuft. Dafür bleibt dieser großartige Kirwan allerdings erfreulich günstig! DAS IST INTERESSANT! Erfreuliche 49 hl/ha konnten eingebracht werden. Philippe Delfaut setzte auf eine kühle Gärung bei 26° C und 21 bis 25 Tage Mazeration. 55 % Grand Vin kamen bei 13,2 % Alkohol auf 50 % neue Fässer mit 55 % Cabernet Sauvignon, 33 % Merlot, 7 % Cabernet Franc und 5 % Petit Verdot. Dunkle, natürliche Farbe. Offenes Duftspiel, ganz locker und likörig, mit satter Frucht und Tiefe, frisch und knackig. Rund und reichhaltig im Mund, saftig, mit viel Stoff, ganz klar strukturiert, reif und mit intensivem, weit verteiltem, feinkörnigem Gerbstoffgerüst. Extrem lebendig und vielschichtig, wuchtig und charaktervoll. Im Abgang war der 2015er Kirwan noch etwas nachhaltiger, dafür zeigt der 2016er etwas mehr verführerische Frucht.


LÉOVILLE-BARTON
ST.-JULIEN
2e Grand Cru Classé

Léoville-Barton ist ein Weingut, das sich einer großen Beliebtheit erfreut. Immer sind es außergewöhnlich lockere und natürliche Weine und auch die Preislage für den großartigen 2e Grand Cru Classé erscheint stets bodenständig. Vom 2016er haben wir daher viel eingekauft und freuen uns, Ihnen diesen gesuchten Wein weiterhin anbieten zu können.

2016 Château Léoville-Barton St.-Julien
0,75-Ltr. Lieferung 2019
116,67 €/Ltr. | 87,50 €
extraprima 96 – 98 | Parker-WA 93 – 95 | Galloni 93 – 96 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 19/20. Bei vier Verkostungen konnte der überragende Barton jeweils brillieren. Er muss sich nur knapp dem vielschichtigeren Las Cases geschlagen geben, empfiehlt sich in Anbetracht des Preises als großartiger St.-Julien-Klassiker. 86 % Cabernet Sauvignon, 14 % Merlot, 60 % neues Holz, 13 % Alkohol. Dunkle Farbe, fleischig, offensiv und ganz locker im Duft, präsentiert sich der mitreißende Léoville Barton in unwiderstehlicher Art von seiner besten Seite. Körperreich im Mund, weit gefasst und üppig, mit reichhaltigem, schmelzig-reifem Gerbstoffgerüst, lebendig und rassig, mit brillanter Frucht bedient er einen großen Rahmen mit enormer Fülle. Ewig lang, mit großer Spannung und nobler Gerbstoffwürze, begeisternd, erfüllend. 29/9 – 13/10


BRANAIRE-DUCRU
ST.-JULIEN
4e Grand Cru Classé

Der Branaire-Ducru wird des Öfteren zu Unrecht übersehen, dabei bietet er doch zuverlässig sehr viel Bordeaux fürs Geld. Insbesondere in 2016, denn er kam mit einem unerwartet günstigen Kurs auf den Markt. Während der 2010er bei 65 bis 70 € lag, kam der außerordentlich erfolgreiche 2016er Branaire bei nur 54,80 € in Subskription heraus. Wir waren sehr begeistert von diesem geschliffenen St.-Julien mit Komplettausstattung, auch wenn andere Bewertungen nicht ganz so euphorisch sind. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Branaire nach der Abfüllung eine höhere Bewertung vom Wine Advocate erhält. Daher denken wir, der Kauf lohnt sich mit Sicherheit. 64 % Cabernet Sauvignon, 27 % Merlot, 6 % Petit Verdot und 3 % Cabernet Franc reifen in 60 % neuen Fässern. Dicht, kompakt und geschliffen, mit großem Geschmeide, körperreich und fest, bringt dieser Branaire alles mit, was man von einem ausgezeichneten St.-Julien erwartet. Viel Saft am Gaumen, stoffige, dichte Struktur, ausgereifte, runde und mächtige Gerbstoffe. Da hätte man gerne noch ein wenig gestanden und diesen Branaire nachverkostet.

2016 Château Branaire-Ducru St.-Julien
0,75-Ltr. Lieferung 2019
73,07 €/Ltr. | 54,80 €
extraprima 94 – 96 | Parker-WA 92 – 94 | Galloni 92 – 95 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 17/20. 


BATAILLEY
PAUILLAC
5e Grand Cru Classé

Bodenständigkeit, Rückgrat und hedonistisches Trinkvergnügen, das sind die Attribute des männlichen Batailley. Er ist ein sehr klassischer Pauillac, der die durchdringende Cabernet-Stilistik des Jahrgangs 2016 ausgezeichnet transportiert. St.-Estèphe und Pauillac waren die beiden erfolgreichsten unter den Appellationen mit klassifizierten Gewächsen. Ohnehin wurde auf Batailley in den vergangenen Jahren viel an der Qualität gefeilt und verbessert. Ein erster Meilenstein gelang mit dem hervorragenden 2009er Batailley, der umgehend zu einem unserer Lieblingsweine avancierte. Der neue Zweitwein »Lions de Batailley« soll nun die Selektion des Grand Vin weiter verbessern. Daher ist der grandiose 2016er Batailley in allen Belangen besser als der 2009er! Ein echter Pauillac und absolut lohnender Kauf, der schon bald pure Trinkfreude bereiten wird!


2016 Château Batailley Pauillac
0,75-Ltr. Lieferung 2019
64,67 €/Ltr. | 48,50 €
Halbe 0,375-Ltr. Lieferung 2019
70,67 €/Ltr. | 26,50 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
68,33 €/Ltr. | 102,50 €
extraprima 93 – 95 | Parker-WA 93 – 95 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 17/20.
Der hervorragende Batailley wurde aus 85 % Cabernet Sauvignon, 12 % Merlot und 3 % Petit Verdot komponiert und liegt in 60 % neuen Fässern. 50 hl/ha kamen bei der Lese vom 3. bis 10. Oktober heraus. Dunkle Farbe. Verschlossenes Duftbild mit gutem festem Hintergrund. Satt, dicht und rund auf der Zunge, sehr schmelzig und einladend, erstaunlich weit entwickelt und offenherzig im Mund. Schöne körperreiche Frucht, erinnert an den großartigen 2009er. Dichte würzige Gerbstoffe mit viel Schmelz, lang, kernig und mit verschwenderischer rassiger Frucht im Nachhall. Diesen Wein benötigt man in allen Formaten: Halbe für den Alleingenießer-Abend und Magnum für die Feier mit Freunden!


FEYTIT-CLINET
POMEROL

Feytit-Clinet war lange Zeit unser Geheimtipp. Mittlerweile ist es eigentlich allen Verkostern klar, dass dies der günstigste unter den besten Pomerols ist. Nahezu immer verfügt Jérémy Chasseuils Wein über die dunkelste Farbe in Pomerol. Das liegt an der maximalen Reife, bei der Jérémy seine Trauben erntet. Auch die bombastische Frucht, die saftige Fülle und Reichhaltigkeit, die likörig vollmundige Süße bei gleichzeitiger Präzision und Frische kommt vom perfekten Lesezeitpunkt und der gleichmäßigen Reife der Trauben. Eigentlich muss Feytit-Clinet auf jedem Bestellschein fest eingeplant werden. Vom hervorragenden 2016er haben wir nur noch ein paar Kisten übrig …

2016 Château Feytit-Clinet Pomerol
0,75-Ltr. Lieferung 2019
88,67 €/Ltr. | 66,50 €
Halbe 0,375-Ltr. Lieferung 2019
96,00 €/Ltr. | 36,00 €
Magnum 1,5-Ltr. Lieferung 2019
92,67 €/Ltr. | 139,00 €
Doppelmagnum 3,0-Ltr. Liefer. 2019
108,33 €/Ltr. | 325,00 €
extraprima 95 – 97 | Parker-WA 93 – 95 | Galloni 93 – 96 | Suckling 94 – 95.
Der großartige Feytit-Clinet war mehrfach bei Vorverkostungen der beste Wein vom rechten Ufer. Über 90 % Merlot, der Rest ist Cabernet Franc, 70 % neue Fässer. Dunkle, dichte Farbe, viskos. Satte, dichte, verschlossene Nase mit schokoladiger Kopfnote, verführerisch und opulent einladend. Mit dunkelbeeriger, pflaumiger Fülle, großer Vielschichtigkeit und fleischiger Dichte überzeugt er mit seinem mitreißenden Duftbild. Satt und reichhaltig, rund und schmelzig, bahnt er sich seinen Weg im Mund, die feine, rassige Säure bleibt dezent im Hintergrund, satte, kompakte und volumenreiche Mitte, großer Extrakt, enorm voll und saftig bei verblüffend dezentem Alkohol. Diese Opulenz und Kraft, polierte Sauberkeit und Klarheit in den Aromen, dieser Druck und vielschichtige Würze sind für einen Pomerol in dieser Preisklasse absolut unglaublich. Wer das nicht kauft ist selber schuld!


LA SERRE
ST.-ÉMILION

Das Château La Serre wird von vielen Verkostern nach wie vor massiv unterschätzt. Die Lage am nördlichen Rand des Kalkstein-Plateaus von St.-Emilion ist ausgezeichnet, mit sanft bis steil abfallenden Rebbergen, die sich in süd- bis südöstlicher Richtung zum Plateau von Troplong-Mondot hin neigen. Lesezeitpunkt und Vinifikation sind traditionell ausgerichtet, denn die Frische, Reife und Präzision steht im Vordergrund, daher kommt die Terroirprägung im langlebigen La Serre deutlich zum Tragen. Die Kalksteinböden geben den Gerbstoffen eine sehr feinkörnige Anmutung und verleihen dem La Serre eine großartige Transparenz und finessenreiche Tiefenstaffelung. Mit 42,90 € gehört der La Serre zu den führenden St.-Emilions der mittleren Preisklasse.

2016 Château La Serre St.-Emilion
0,75-Ltr. Lieferung 2019
57,20 €/Ltr. | 42,90 €
extraprima 93 – 95 | Parker-WA 89 – 91 | Suckling 91 – 92 | Weinwisser 18/20.
Der klassische Rebsortenschnitt von 80 % Merlot und 20 % Cabernet Franc steht dem Kalksteinterroir ausgezeichnet. Dichte, lebendige Farbe. Reife, dunkelbeerige, Frucht im Duft, fleischig, mit frischen Citrusnuancen, vielschichtig und finessenreich. Enorm weit gefasst im Mund, mit hervorragender Rasse und feingliedrigem Tiefgang. Rassig-reife, feinkörnige Gerbstoffe mit Stil und Finesse, komplex, kühl, frisch und sehr natürlich gewachsen. Ein Wein, der mit zunehmender Reife an Fülle und Stoff gewinnt.


BÉLAIR-MONANGE
ST.-EMILION
Das Weingut Bélair ist eines der führenden Terroirs von St.-Emilion. Die Reben befinden sich auf dem besten Teil des berühmten Kalksteinplateau und an den sanften Hängen unterhalb des Château. Die Lagen sind umringt von den berühmtesten Erzeuger wie Canon, Beauéjour Duffau und dem grandiosen Ausone. Besitzer Christian Moueix hat es sich zum Ziel gesetzt die Qualität auf Bélair-Monange an die absolute Spitze und damit an Ausone heran zu führen. Schon jetzt legt die Qualität des Bélair-Monange nahe, dass dies neben Figéac der nächste Kandidat für eine Aufstufung zum Premier Grand Cru »A« in naher Zukunft sein könnte, was der Preis von derzeit 129 € in Subskription keineswegs widerspiegelt. Denn vergleichbare Weine wie Pavie, Angélus, Figéac, Ausone und Cheval-Blanc kosten ein Vielfaches zwischen 400 und 900 €!.

2016 Château Bélair-Monange St.-Emilion
0,75-Ltr. Lieferung 2019
172,00 €/Ltr. | 129,00 €
extraprima 96 – 98 | Parker-WA 94 – 96 | Galloni 92 – 95 | Suckling 95 – 96 | Weinwisser 18/20.
Den ursprünglichen Lagen von Bélair wurden die Nachbarlagen von Magdeleine zugeschlagen. Große Teile der Weinberge werden derzeit neu strukturiert und bepflanzt, vor allem auf dem begehrten Plateau. Trotz dieses umfassenden Eingriffs besitzt der Bélair-Monange einen unglaublich großen Charakter. Kaum vorstellbar, welche Dimension dieser Wein erreichen wird, wenn alle Lagen in Produktion treten?! In 2016 kamen 92 % Merlot und 8 % Cabernet Franc in die Assemblage. Dunkle, dichte Farbe. Ganz dicht, saftig und satt im Duft mit delikater Citruswürze, unglaublich tief und kraftvoll dunkelbeerig, mit kirschigem Schimmer und rotbeerigen, frischen Reflexen. Dicht und rassig im Mund, mit enorm viel Schmelz, satt und abgerundet, druckvoll und seidig fruchtig. Sehr viskose Textur, dennoch nicht breit, immer frisch, vielschichtig und lang, mit enorm fein gewobenem Gerbstoffgerüst, sehr kompakt und stimmig. Monumentaler Bélair-Monange mit viel Rasse und ausgewogen fleischiger Fülle. Überragend ist vor allem seine Frische und Präzision.


PAVIE-MACQUIN
ST.-EMILION

Nicolas Thienpont ist einer der herausragenden Weinmacher am rechten Ufer. Aus seinem Portfolio der ihm unterstehenden Spitzen-St.-Emilions sticht der Pavie-Macquin in diesem Jahr deutlich hervor. Imposant, reichhaltig und mächtig intensiv im Mund. Ein großer St.-Emilion, der in Anbetracht der sehr hohen Bewertungen eigentlich äußerst preiswert erscheint.

2016 Château Pavie-Macquin St.-Emilion
0,75-Ltr. Lieferung 2019
106,53 €/Ltr. | 79,90 €
extraprima 95 – 97 | Parker-WA 94 – 96 | Galloni 96 – 99 | Suckling 97 – 98 | Weinwisser 18/20.
Geerntet wurde vom 7. bis 20. Oktober mit 46 hl/ ha, 85 % Grand Vin wurden selektiert. 82 % Merlot, 16 % Cabernet Franc und 2 % Cabernet Sauvignon kamen bei etwa 14,5 % Alkohol in 50 % neue Fässer. Massiv schwarze Farbe, sehr viskos. Supertiefes und weit gefasstes Duftbild mit extrem fruchtigem Kernaroma für 2016, rotbeerige Fülle mit Cassis-Reflexen, balsamische Würznoten, süß und imposant. Satt und intensiv im Mund, viel Druck und Finesse, konfierte Aromen mit fleischiger Fülle und großer innerer Spannung. Rassige Gerbstoffe, männlich zupackend, mit feinkörniger Struktur und straffer Organisation am Gaumen. Dicht, weit und lang, mit ausgezeichneter Süße im Abgang. Ein großer Pavie-Macquin, der viele vorige Jahrgänge weit übertrifft.


2016 PÉTRUS-PAKETE IN SUBSKRIPTION

Der legendäre Pomerol vom Château Pétrus ist immer der König der Subskription, denn er ist der rarste und gesuchteste aller Bordeaux!

2016 Château Pétrus Pomerol Lieferung 2019
extraprima 98 – 100 | Parker-WA 96 – 98 | Galloni 95 – 98 | Suckling 99 – 100 | Weinwisser 19/20.
Auf Pétrus gelang ein außergewöhnlich ebenmäßig geschliffener 2016er, der einmal mehr beweist, welche unglaubliche Perfektion hier als Maßstab angelegt wird. Denn in einem Jahr wie 2016 war es eben überhaupt nicht leicht einen derart großen reinsortigen Merlot zu erzeugen. Trockenheit und Hitze setzen dieser fragilen Sorte deutlich zu. Das einzigartige Terroir von Pétrus mit dem wasserspeichernden blauen Lehm im Untergrund und die hingebungsvolle Weinbergsarbeit und aufmerksam detailliert-sanfte Vinifikation ergaben am Ende einen beeindruckenden Wein, der in seiner phantastischen Harmonie und Gleichmäßigkeit verblüfft. Das Weingut vergleicht den 2016er qualitativ mit den Jahrgängen 1945, 1947, 1959 und 1961! Auch wenn die heutigen Reben mit diesen Legenden nichts zu tun haben, denn ihr Durchschnittsalter liegt nun bei 40 Jahren und die Bearbeitung ist heute wesentlich präziser. Die damalige Qualität war mehr als heute naturgegeben. Gelesen wurde vom 28. September bis 11. Oktober mit 35 hl/ha, was ungefähr 30.000 Flaschen entsprechen wird. Dieser reinsortige Merlot erreichte einen Alkoholpegel von 14,5 %, der Most blieb 18 Tage auf den Schalen mit einer ganz sanften Extraktion, 55 % neue Fässern gelangten zum Einsatz. Schwarze, dunkle, dichte Farbe. Verschlossenes, dichtes Duftbild, mit einer für Pétrus überraschend dunkelbeerigen Fruchtausrichtung, zarte frische Minzaromen, ganz zart und tief, finessenreich, distinguiert und zurückhaltend, Teer und Lakritz, Blaubeeren und Cassis im Hintergrund. Unglaublich weit gefasst im Mund, sehr tief und mit feiner, rassiger Säure untermauert, zeigt er enorme Frische und ganz delikate, feinkörnige, ewig weit aufgespannte Gerbstoffe, sehr transparent, klar und elegant. Unglaublich gleichmäßig strukturiert, mit viskoser, feinsinniger Textur, aus einem Guss gefertigt mit enormer Finesse, ganz ausgewogen, weit und lang, mit großem Extraktreichtum. Dieser phänomenale Pétrus besitzt einen großartigen Durchzug, ist viel mehr auf Länge gebaut, denn auf Volumen, linear arrangiert, perfekt balanciert, nichts widerstrebt, nichts fehlt. Er ist die pure Erfüllung aller Versprechen im ewig anhaltenden Nachhall. Er erzeugt Demut, Stille und Achtung.

Bordeaux 2016 – Subskriptions-Offerte

Aus dem Inhalt

  • Bordeaux Jahrgang 2016 Subskription

(PDF, 8 Seiten, Farbe, ca. 1,2 MB)

Preisliste

Unsere aktuelle Preisliste, gültig ab 15. Januar 2017.

(PDF, 8 Seiten, Farbe, ca. 1,5 MB)