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    <title>Newsarchiv</title>
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    <language>de_DE</language>
    <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 16:35:00 +0100</pubDate>
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      <title>LOUIS LATOUR in Subskription</title>
      <description><![CDATA[<p>Neben der zahlreich erzeugten Weine der Maison Louis Latour aus zugekauften Trauben werden auf den 50 Hektar der hauseigenen Domaine Louis Latour in Aloxe-Corton hauptsächlich Premier und Grand Crus mit besonderer Aufmerksamkeit erzeugt. Seit 2008 vinifiziert der neue Kellermeister Boris Champy die Weine der Domaine. Champy legt etwas mehr Wert auf Extraktion als sein Vorgänger. Mit dem großen Jahrgang 2009 trat der stilistische Unterschied erstmals bei der Rotweinen zum Vorschein, die deutlich mehr an Saftigkeit, Struktur und Kraft gewonnen haben. Für die großen Weißweine überzeugt der 2010er als neue Referenz. Dieser Jahrgang verbindet Kraft, Rasse, Mineralität und Frische in idealer Weise miteinander, was zu zwei außergewöhnlich gelungenen Grand Crus führte! </p> <p>Erstmals bieten wir die Aushängeschilder Corton-Charlemagne und Le Montrachet als 2010er in SUBSKRIPTION an: Sie bestellen und bezahlen jetzt zu günstigen Konditionen - die Weine werden im Frühjahr 2012 ausgeliefert.<br /><a href="http://www.extraprima-weinversand.de/catalog/Frankreich/Burgund/Louis-Latour/2010-Corton-Charlemagne-Grand-Cru-Louis-Latour-SUBSKRIPTION::1083.html"><strong>2010 Corton Charlemagne Grand Cru Louis Latour @ 79,90 € in Subskription</strong></a> statt später 109,00 €<br /><a href="http://www.extraprima-weinversand.de/catalog/Frankreich/Burgund/Louis-Latour/2010-Montrachet-Grand-Cru-Louis-Latour-SUBSKRIPTION::3501.html"><strong>2010 Le Montrachet Grand Cru Louis Latour @ 285,00 € in Subskription</strong></a> statt später 399,00 €</p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/louis-latour-in-subskription.html</link>
      <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 16:35:00 +0100</pubDate>
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      <title>Extraprima Specials: Wein-Investment mit extraprima und Top-Burgunder &amp; Pinot</title>
      <description><![CDATA[<p>Sie können sich die aktuellen Specials als PDF laden.</p> <p>Die Themen im Wein-Investment-Special:</p> <ul> </ul> <ul> <li>Wein-Investment mit extraprima</li> <li>Wein-Invest-Kauf Bordeaux Basic</li> <li>Wein-Invest-Kauf Bordeaux Grand Cru</li> <li>Francois Mitjavile: Der Wein-Philosoph</li> <li>Subskriptionsangebot: Château Pétrus 2010</li> </ul> <ul> </ul> <p>und im Burgund &amp; Pinot-Special:</p> <ul> </ul> <ul> <li>Burgunder-Olymp: 100 Punkte für Olivier Bernstein</li> <li>Claude Dugat: Magie des Jahrgangs 2009</li> <li>Weingut Von Winning: Pinot Noir I (So gut, dass anderer Winzer schon die Trauben klauen!?)</li> </ul> <ul> </ul> <p><a href="http://extraprima.com/index.php/downloads.html">Zur Download-Seite</a></p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/extraprima-specials-wein-investment-mit-extraprima-und-top-burgunder-pinot.html</link>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Extraprima Mailing Nr. 4/2011 und Rhone-Special</title>
      <description><![CDATA[<p>Sie können sich unsere aktuellen Mailings als PDF laden.</p> <p>Die Themen im Oktober 2011:</p> <ul> <li>Unschlagbare Chianti Classico: La Camporena und La Porta die Vertine</li> <li>Beeindruckende Bilanz: Siro Pacenti</li> <li>Der Porsche Boxster der Brunello: Pelagrilli von Siro Pacenti</li> <li>Großer Barolo, kleiner Preis: Barolo Vigna Cucco</li> <li>Burgund 2009: Boxberger im Weinwisser</li> </ul> <p>und im Rhône-Special:</p> <ul> <li>Mas des Bressades</li> <li>Jean-Michel Stephan</li> <li>Domaine des Hauts Chassis</li> <li>Domaine de Marcoux</li> <li>Saint Cosme 2009</li> </ul> <p><a href="http://extraprima.com/index.php/downloads.html">Zur Download-Seite</a></p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/extraprima-mailing-nr-42011-und-rhone-special.html</link>
      <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 09:42:00 +0200</pubDate>
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      <title>Riesling Grosse Gewächse 2010</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Vorpremiere der GROSSEN GEWÄCHSE des VDP ist ein fester Termin im Kalender der ‚deutschweininteressierten‘ Weinjournalisten. Nur wenige Händler werden dazu eingeladen. In diesem Jahr war es mir erstmals möglich, am 23. August 2011 teilzunehmen. Für die Verkostung der rund 320 Weine waren zwei Tage vorgesehen. Leider gab es nur noch Platz für einen Verkostungstag. Daher war Eile geboten und ich konnte in 9 Stunden unter (dank des VDP) optimalen Bedingungen 211 der wichtigsten GROSSEN GEWÄCHSE verkosten. In beigefügtem pdf können Sie die Verkostungsnotizen nachlesen.</p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/Riesling_Grosse_Gewächse_2010.html</link>
      <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Unsere neue Preisliste ist erschienen</title>
      <description><![CDATA[<p>Wir haben eine Übersichts-Preisliste für Sie zusammengestellt. Sie können sich diese <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://extraprima.com/tl_files/extraprima/content/downloads/Preislisten/Preisliste_Uebersicht_2011-08.pdf">Preisliste hier als PDF (8 Seiten, ca. 167 KB) herunter laden</a>. </p> <p>Im <a href="http://extraprima.com/index.php/downloads.html">Download-Bereich</a> finden Sie auch unsere Preisliste mit ausführlichen Informationen zu den Weingütern.</p> <p><em>Es gilt die aktuelle Preisliste. Alle vorherigen Preise sind mit  Erscheinen dieser Liste ungültig. In den Preisen sind Schaumwein-,  Branntwein- und Zwischenerzeugnissteuer enthalten. Die Preise gelten ab  Lager Mannheim.</em></p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/unsere-neue-preisliste-ist-erschienen.html</link>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:50:00 +0200</pubDate>
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      <title>Vertikalprobe Château Palmer am 20.11.2010</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>1959 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>96/100</em><br /> Leider hat der Mid-Shoulder-Füllzustand dieser Flasche dem Wein eine  intensive Oxidationsnote zugefügt, die auch Zulasten der Frische und  Komplexität ging. Dafür zeigte der 59er nach etwa einer halben Stunde  welch immense Kraft und Extraktsüße weiterhin in ihm schlummerte. Die  Farbe war noch sehr dicht und recht dunkel, mit deutlichem Orangerand.  Süße, intensive, reife Nase mit Marmeladearomen, zartem Geranienduft und  intensiver Fülle. Dazu Rosenblätter, Orangenzesten und eine dezente  Alterssüße, jedoch durch den mangelnden Füllzustand immer von  Liebstöckel überzogen. Tief und imposant wuchs das Duftbild mit weiterer  Belüftung. Süße Attacke am Gaumen mit sehr feinkörnigen Tanninen und  rassigem Verlauf bei würdevoll gereifter, üppiger Frucht. Zeigt mehr und  mehr Länge, ganz elegant und mit tief verwurzelter Vielschichtigkeit.  Gewinnt immer mehr an Süße und Intensität. Erst mit 94/100 bewertet,  entwickelte er sich im Glas zu einem grandiosen Erlebnis wie die meisten  1959er Bordeaux‘.<br /> <br /> <strong>1970 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>93/100</em><br /> Dichte dunkle Farbe mit aufhellendem Rand. Zarte, dichte Nase, etwas  verschlossen, doch schöne Süße und Üppigkeit ausstrahlend. Wirkt in der  Nase wie eine groß gewachsene, distinguierte Dame. Sehr tief und  vielschichtig, ganz fleischig und fest am Gaumen. Die Frucht zeigt sich  im Mund ganz frisch und deutlich lebendiger und kräftiger als erwartet.  Sehr fokussierter, klarer Verlauf mit kerniger Säure, die ihm  burgundische Finesse verleiht. Der 70er besitzt eine tolle Saftigkeit im  Mittelstück mit Schwung und Länge. Weiter hinten entfaltet er mit  schöner Würze und generöser Süße Kirscharomen und eine zart gereifte,  rotbeerige Fülle und mündet im palmer-typischen Blumenmeer. Er bleibt  immer frisch und süß am Gaumen mit viel Schmelz und eleganter Struktur.  Das lang anhaltende, feinkörnige Tannin ist weit und ausgewogen  verteilt. Beachtliches Trinkvergügen nach mittlerweile 40 Jahren. 44M |  31CS | 16PV | 9CF.<br /> <br /> <strong>1971 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>91/100</em><br /> Dichte Farbe, sehr klar und leuchtend, wässriger Rand. Intensiv duftende  Nase mit üppiger Kopfnote. Überraschend opulent mit frischer, etwas  vordergründiger Frucht und sehr schöner, distinguierter Art. Dem  Jahrgang und Alter geschuldet, zeigt das Nasenbild wenig Tiefe und  suggeriert schwindende Stabilität. Etwas matt beginnt er im Mund, bringt  dennoch eine schöne Würze und saubere Aromen hervor. Etwas schlank und  mit karger Mitte ausgestattet, ist der 71er dennoch recht fein. Die  steinig-trockene Frucht bremst nach hinten auf dem trocknenden Tannin.  Rotbeeriger, leicht hohl wirkender, unerfüllter Abgang. Dennoch ist es  ein schöner, eigenständiger Wein, der süß und schlank im Mund zurück  bleibt. Tatsächlich kippte er recht schnell. Undekantiert und zügig  vernichten. <br /> <br /> <strong>1975 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>90/100</em><br /> Helle, mittlere Farbe. Frisch geöffnet ist die Nase erst dominiert von  Tabak, Chlor, Fruchtsüße und abgestandenen Hummerkarkassen, sowie einer  störenden Kräuter-Kümmel-Note. Möglicherweise schlechte Lagerung?  Rauchig, etwas altes Holz und eine »biologisch instabile Süße«  anzeigend. Süße Attacke im Mund mit brachial dominierendem Tannin.  Dahinter kommt die noch frische Frucht nicht ganz durch. Leichte Unreife  anzeigend, schmalbrüstig und schlank aber wesentlich sauberer im Mund  als in der Nase. Nicht sehr lang, aber ein Achtungserfolg im schwierigen  Jahrgang. Achtung: wohlwollende Wertung! 47CS | 40M | 8PV | 5CF.<br /> <br /> <strong>1983 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>95/100</em><br /> Hier gingen die Meinungen stark auseinander. Während für mich der 85er  klar der bessere und vor allem konzentriertere Wein war, gab es einige  Verkoster, die den 83er bevorzugten. Allerdings denke ich, dass der 83er  gegenüber früheren Proben schon etwas abgebaut hat: Leuchtende Farbe,  dunkel bis zum Rand. Offen und intensiv verströmt der 83er eine breite,  generöse Frucht, eingebettet in einem Blumenmeer, ganz weit verteilt und  voll. Ein wundervoll üppiges Bouquet von großer Intensität und Fülle,  ganz tief und würzig, komplex und frisch. Süßer Auftakt im Mund, ganz  offen und vollmundig. Sensationelle Saftigkeit im Mittelstück mit großer  Kraft und Rasse. Sattes Extrakt, ganz jung und beissend am Gaumen. Sehr  kernige Struktur mit vollem Tannin unterlegt, das ebenfalls ganz fein  und komplex am Gaumen liegt. Jugendlich und ewig lang, üppig-reif und  festfleischig. Schönes, rassiges Tannin im Abgang, das eine trockene,  gereinigte Zunge zurück läßt. Ein großer Klassiker – »très Margaux«.  53CS | 41M | 4CF | 2PV.<br /> <br /> <strong>1985 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>96/100</em><br /> Dichte, leuchtende Farbe. Üppig, füllig und intensiv, noch tiefer und  nachhaltiger als der 83er. Hier ist alles drin. Reife, üppig-dichte,  rotbeerige Frucht mit großer Würze und riesigen Kraftreserven. Ein  leicht torfiger »Single-Malt-Ton« schwingt in der Kopfnote mit,  unterlegt mit großer Extraktsüße, sehr opulent und duftig. Ein  Blumenmeer mit Jasmin und Veilchen, ganz tief und unglaublich intensiv  und frisch. Ganz süß und deutlich fleischiger und intensiver als der  83er startet der große 85er im Mund. Dabei ist er auch wesentlich  jugendlicher und fester, bei eindeutig mehr Extrakt. Während der 83er  viel Pulver bereits in der Jugend verschossen hat, entwickelte sich der  85er nun zu monumentaler Gestalt. Ganz tolle, rauchige Struktur mit  Kraft und sensationellem Druck. Von extremer Ausdrucksstärke  angetrieben, strahlt er eine hohe Intensität und Jugend aus. Süß und  intensiv im Abgang verfügt der 85er auch über feineres Tannin als der  83er bei jeweils mehr Druck, Kraft und Extrakt. Endet lang, ganz  vielschichtig, mit enormer Finesse und Schmelz. 57CS | 33M | 6CF | 4PV.<br /> <br /> <strong>1989 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>92/100</em><br /> Dichte, dunkle Farbe. Süß, intensiv und etwas speckig flutet der 89er  Palmer das Glas. Sehr breit und füllig kommt er daher und zeigt  deutliche Einflüße eines heißen Jahrgangs. Damit ist er wesentlich  weniger frisch als 1983 und 1985. Mehr Fett und weniger Tiefe vermittelt  der 89er Palmer, mit malziger Süße im Hintergrund, üppig jedoch ohne  große Komplexität. Die Zunge verwöhnt er mit schöner Opulenz von süßer,  fetter Frucht und breitem Körper. Das süß-saure Spiel zeigt nicht die  Tiefe und Länge großer Jahre und auch das feiste Tannin in der leicht »gebackenen« Struktur wirkt massig und eher etwas plump. Das klingt nun  alles etwas sehr kritisch und ist sicherlich dem grandiosen Eindruck  geschuldet, die der 83er und 85er kurz zuvor hinterlassen haben. 52CS |  41M | 6PV | 1CF.<br /> <br /> <strong>1990 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>89/100</em><br /> Gute Farbe, etwas matt. Etwas harmlose, zarte Nase, weit aufgespannt,  mit leichtem Geraniol-Ansatz, wenig Tiefe und Intensität. Satte Attacke  am Gaumen, etwas metallisch und mit stumpfem Tannin belegt, entwickelt  der 90er wenig Schmelz. Gute Dichte und Extrakt, wirkt aber nicht  verbunden mit dem Tannin und auch die Säure steht separiert. Ein  schwacher 90er, wie es in diesem vermeintlich großen Jahrgang einige  Enttäuschungen gibt. Ohne Harmonie, trockenes, stumpfes Tannin. 54CS |  34M | 7CF | 2PV.<br /> <br /> <strong>1995 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>94/100</em><br /> Dunkle Farbe. Die jugendliche Nase zeigt eine leichte Reduktion und  benötigt dementsprechend Zeit sich zu entwickeln. Dahinter formiert sich  eine sehr intensive, schwarz- bis rotbeerige Frucht, hochverdichtet,  satt, weit, komplex und wesentlich präziser als es der 90er vermochte.  Süß, intensiv, sehr fett und etwas margaux-untypisch präsentiert sich  der 95er Palmer sehr massiv vom Merlot und mit hohem Druck vom reifen  Cabernet. Viel Kraft und satte Adstringenz ausstrahlend zeigt sich  dieser jugendliche Palmer fest gewebt und fast ein wenig streng. Seine  kraftvolle Struktur bleibt anfangs fest und anpackend, erst im Abgang  kommt die süße Palmer-Fülle, die den Gaumen verwöhnt, generös, saftig  und rotbeerig an. Leider undekantiert verkostet. 51M | 40CS | 9CF.<br /> <br /> <strong>1996 Château PALMER – Margaux</strong><br /><em> 96/100</em><br /> Grandiose, massive Farbe. Süß, intensiv und anfänglich sehr  verschlossen, zeigt der große 96er Palmer ein ganz weit gefasstes,  offenes Nasenbild von enormer Fülle. Opulent und reif, gebettet in einem  offenen Blumenbouquet, zeigt er eine sehr schöne, klare,  hochsaturierte, leicht speckige Frucht. Ganz süß und opulent, von  sensationeller Fülle angetrieben, zeigt der grandiose 96er Palmer trotz  enormem Druck eine sehr feingliedrige und dicht gestaffelte Struktur.  Von der Anlage her ist der 96er der kompletteste Palmer der 80er und  90er dieses Abends! Süß, hochverdichtet, intensiv und lang, ist dieser  Wein mit allem ausgestattet, was man sich wünscht. Trotz geringerem  Merlot-Anteil besitzt er mehr Rotbeerigkeit als der 1995er Palmer. 55CS |  40M | 4CF | 1PV.<br /> <br /><strong> 1998 Château PALMER - Margaux</strong><br /> <em>92/100</em><br /> Dunkle, dichte Farbe. Nach dem großen 96er Palmer ist der 98er natürlich  weniger intensiv und wirkt etwas hohl und leicht vordergründig. Zart  und zuerst wenig druckvoll, entwickelt sich die Nase mit der Luft zu  einem stoffigen Gebilde. Einladende Fruchttöne werden von Blüten,  Rosenblättern und etwas Geraniol begleitet. Süße, opulente Attacke am  Gaumen mit etwas strenger, zur Härte neigender Säure, die ihm eine  gewisse Unwucht verleiht. Sehr kernig aber auch etwas verkrampft auf der  Zunge entwickelt er einen rassigen, strengen Körper von mittlerer Länge  und leicht trocken zurück bleibendem Mittelstück. Etwas steif und  ungelenk, dennoch von schöner Struktur, zeigt sich der 98er Palmer  derzeit in einer schwierigen Phase. Liegen lassen. 52M | 43CS | 5PV.<br /> <br /> <strong>1999 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>92/100</em><br /> Dunklere Farbe als der 98er. Süß, reif und üppig, mit viel Saft  ausgestattet und schöner palmer-typischer Frucht- und Blütenfülle. Ohne  eine wirklich große Palmer-Nase zu entwickeln, zeigt sich der Duft des  99ers sehr klassisch, süß, reif und klar, mit saftigem Schmelz darin.  Süß und rund, sehr offen und mit guter, kraftvoller Struktur  ausgestattet, bleibt der 99er Palmer dennoch etwas schmalbrüstig und von  mittelfeiner Tanninkörnung im Mund. Sehr komplett, von mittlerer Fülle  und mit gutem Grip am Gaumen, ist es ein sehr stabiler, blitzsauberer  99er, der ja eher zu den günstigeren Jahrgängen zählt. 48CS | 46M | 6PV.<br /> <br /> <strong>2001 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>93/100</em><br /> Dunkle Mitte, aufhellender Rand. Süße Nase mit schöner Reife darin und  deutlich besser als 1999. Sehr aufgeräumt und sauber, wirkt er kompakt,  reichhaltig und mit viel Stoff ausgestattet. Mit schöner, runder Süße,  teeriger Würze und ganz langer, kompletter, breit angelegter  Tanninstruktur überzeugt er im Mund. Dabei ist er immer mit saftigem  Extrakt unterlegt, sehr vielschichtig und reif. Ein sehr ausgewogener  Palmer von ausgezeichneter Reife und Struktur aus einem generell  unterschätzten Jahrgang. 51CS | 44M | 5PV.<br /> <br /> <strong>2003 Château PALMER – Margaux</strong><br /> <em>88/100</em><br /> 2003 ist generell ein schwieriger Jahrgang in ganz Europa. Der  anfänglichen Euphorie der Journalisten konnte kaum ein Wein Bestätigung  verleihen! Daher schon immer mein Rat: Lieber schnell weg mit dem 2003er  Jahrgang bevor er gar keinen Spaß mehr macht. Aber jetzt zum Palmer  2003: Dunkle, dichte Farbe. Süß, reif und vordergründig, duftet der  2003er nach gezuckerten Erdbeeren. Satt, ohne Tiefe oder  Bordeaux-Typizität wirkt er in der Nase wie ein überreif gelesener,  reifer Burgunder. Bilder eines korpulenten Geniessers, der schlapp auf  dem Stuhl sitzt und dessen reichhaltig gefüllter Bauch das Hemd zum  spannen bringt werden wach. Süß, breit, stumpf und kurz ist auch der  Auftritt im Mund. Totgeschlagen von der Jahrhunderthitze des Jahrgangs,  konnte auch das großartige Team auf Château Palmer diesem  Traubenmaterial keine Eleganz oder Finesse entlocken. Ein »gekochter«  Palmer mit stumpfem Tannin und jahrgangstypischer, derber Charaktere.  68CS | 20M | 12PV.</p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/vertikalprobe-chateau-palmer-am-20112010.html</link>
      <pubDate>Sat, 20 Nov 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Machen Sie Ihren Keller zum Bernstein-Zimmer</title>
      <description><![CDATA[<p>Im Burgund wirft ein hochgepriesener Jahrgang seine Schatten voraus. Ähnlich wie in Bordeaux, scheinen auch die 2009er Burgunder hervorragend gelungen zu sein. Im Mai hatte ich die ersten, sehr vielversprechenden Eindrücke bei TOLLOT-BEAUT, ARMAND ROUSSEAU, CLAUDE DUGAT, COMTE DE VOGUE und LECHENEAUT sammeln können. Anfang November pilgern nun alle Burgunder-Journalisten und Importeure mit großen Erwartungen an die Côte d'Or. Mein Weg führte mich am 10. November aus Zeitgründen nur zu vier Domainen: JACQUES PRIEUR, FRANCOIS JOBARD, CLAUDE DUGAT und OLIVIER BERNSTEIN. Anlass war der eng umrissene Zeitrahmen bei Olivier Bernstein für eine Verkostung der 2009er. Einen Tag später erwartete er unter anderem STEPHEN TANZER und tags drauf ALLEN MEADWOS. Erst jetzt gewährte Bernstein eine umfassende Verkostung des Jahrgangs 2009, hatten seine Weine doch erst im Juli, recht spät die malolaktische Gärung abgeschlossen. Bernstein begann seine kleine Micro-Négoce-Unternehmung erst mit dem Jahrgang 2007. Seine Weine wurden umgehend zu den jahrgangsbesten Burgundern in 2007 und 2008 gewertet. Die Produktionsmenge konnte Bernstein seither deutlich steigern. 2007 waren es noch 8.000, 2008 bereits 12.000 und 2009 sind es nun 33.000 Flaschen. Bei solch rasantem Wachstum könnte man denken, dass die Qualität zu leiden beginnt. Nicht so bei Olivier Bernstein. Die Qualitäten steigerte er von Jahr zu Jahr und erreichte mit den 2009ern ein Niveau, das nahezu unglaublich ist. Noch nie habe ich eine bessere, durchgängigere und eigenständigere Kollektion im Burgund verkostet, die gleichermaßen Rebsortencharakteristik und Lagentypizität respektiert und befördert. Eine immer wiederkehrende Handschrift oder Produktionsrezeptur ist nicht erkennbar. Olivier erntete im Schnitt eine Woche früher als seine Kollegen. Er wollte die Säure der Trauben und damit ihre Frische und Präzision bewahren. Durch den aufwändigen, selektiven Rückschnitt des Ertrags erreichte er eine sehr einheitliche Qualität der Trauben mit absolut reifen Tanninen und feiner Säure. Bei einigen namhaften Winzern erinnern manche 2009er mit gekochter Frucht und eher »südfranzösischen« Tanninen an die schwierigen 2003er. Bei Bernsteins Weinen gibt es derartige Anklänge gar nicht. Zwar herrschen in der Nase schokoladig-intensive Töne vor, die bei Pinot Noir meist auf einen breiten, massigen Mundverlauf deuten, was der Eleganz der Rebsorte normalerweise abträglich ist. Bei Bernsteins 2009ern bleiben die Aromen allerdings immer frisch und berauschend vielschichtig. Diese Weine sind enorm konzentriert, dabei jedoch absolut ausgewogen und trotz monumentaler Struktur sind alle Weine transparent und bestechend klar. Dies belegt, dass Bernstein perfekt reifes und eben nicht überreifes Lesegut erntete! Auch der durchschnittliche Alkohol der Weine liegt mit 13,2% im moderaten Bereich für 2009.</p> <p>Lesen Sie die Verkostungsnotizen von Thomas Boxberger-von Schaabner vom 10. November 2010, etwa fünf Monate vor der Abfüllung:</p> <p><strong>2009 Gevrey-Chambertin by Olivier Bernstein</strong><br /><em>90–92 extraprima-Punkte</em><br />Der »einfache« Dorflagen-Gevrey zeigt eine hochreife, intensive Frucht, die an gelungene 1er Crus des Jahrgangs 1990 erinnert. Die leicht speckige Note rief in mir den Vergleich mit dem 90er Clos des Reas von Jean Gros wach. Hochdicht, reif und intensiv zeigt er sich mit runden Tanninen und finessenreicher Frucht ausgestattet. Möglicherweise ist der 2008er Bernstein-Gevrey der komplexere Jahrgang. Denn der 2009er schlägt derzeit noch wild um sich und zeigt sich bei dieser Fülle und berstenden Extraktion noch recht ungestüm. Allerdings könnte sich mit fortschreitender Fassreife das Blatt zu weiterer Komplexität wenden. Erstaunliche 11.000 Flaschen produzierte Olivier Bernstein von dieser grandiosen Qualität.  </p> <p><strong>2009 Chambolle-Musigny 1<sup>er</sup> Cru Les Lavrottes</strong><br /><em> 92–94 extraprima-Punkte</em><br /> Der Lavrottes ist ein dramatischer Einstieg in das Premier-Cru-Niveau der 2009er Bernstein-Burgunder. Seine hochreife, süße und verschwenderisch duftende Frucht wird von intensiven Kaffee- und Nougataromen begleitet. Unablässig strömt frischer Cassisduft aus dem Glas, unendlich tief und reif. Mit sensationeller Kraft erstürmt er den Gaumen, saftiger Extrakt macht sich breit, ganz fein rollen die Tannine an der Zunge entlang. Der Lavrottes trägt die reichhaltigen und reifen Aromen eines heißen Jahres in sich, die normalerweise trocken und verbrannt am Gaumen enden. Beim Lavrottes löst sich diese Befürchtung jedoch in Wohlgefallen auf, denn er bleibt frisch, lang und fein zurück. Absolut außergewöhnlich. Etwa 2700 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p><strong>  2009 Gevrey-Chambertin 1<sup>er</sup> Cru Les Champeaux</strong><br /> <em>93–95 extraprima-Punkte </em><br />Unglaublich tief, verschlossen und mit enormer Komplexität ausgestattet, begegnet einem das Bouquet des Champeaux. Mit sensationeller Frische, erdig-steiniger Tiefe, reif und saftig süß, erfüllt er den Mund. Sein einzigartig scheinender, grandioser Extrakt ist durch viel Schwung und Rasse mit dem fein schmelzenden, runden Tannin verbunden. Ein großartiger Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau. Die Lage Champeaux ist vom Charakter her die rundeste unter den Lagen an der Combe de Lavaut am nördlichen Rand von Gevrey. Der grandiose 2009er Champeaux von Bernstein ist sehr komplett und wird ein großer Charmeur. Etwa 2700 Flaschen Gesamtproduktion.  </p> <p><strong>2009 Gevrey-Chambertin 1<sup>er</sup> Cru Les Cazetières</strong><br /><em>94–96 extraprima-Punkte</em><br /> Der Cazetières präsentiert sich in der Nase noch reservierter als der Champeaux. Ganz tief und enorm kraftvoll duftet er, mit sensationeller Frucht ausgestattet und von vielschichtigen Aromen begleitet, wie frischen Kräutern, Lakritze und Kaffee. Auf der Zunge attackiert er mit einer grandiosen Dichte, wieder umgarnt von intensiven Kräutern und frisch gepflückten Beeren, die endlos am Gaumen wiederkehren, immer frisch, immer transparent und elegant. Er wirkt deutlich massiver und weiter gefasst als der hervorragende 2008er. Der 2009er Cazetières zeigt eine unglaubliche Spannung und großartiges Tannin von einer extrem feinen Körnung, das in der groß angelegten Struktur weitläufig verteilt ist. Etwa 2700 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p>  <strong>2009 Charmes-Chambertin Grand Cru</strong><br /> <em>94–96 extraprima-Punkte</em><br /> Der Duft des Charmes-Chambertin umfasst eine enorme Weite mit grandioser Komplexität, angefüllt mit reichhaltig-vielschichtiger Frucht, sowie intensiver Süße und Aromen von Kaffee, Nougat und Schokoloade. Sensationell dicht erobert er die Zunge, mit enormer Länge, immenser Intensität und seidiger Feinheit in einer weit angelegten Struktur. Ein monumental aufgebauter Charmes-Chambertin, der trotz unglaublicher Fülle und Intensität nie zu breit oder zu fett ist. Er saftet immer nach, mit endlos wiederkehrenden Aromen von frischen Beeren, Schokolade und Amarenakirschen. Der hochangereicherte Abgang hält über Minuten an und macht einen fast sprachlos. Etwa 1800 Flaschen Gesamtproduktion. </p> <p> <strong>2009 Clos de Vougeot Grand Cru</strong><br /> <em>95–97 extraprima-Punkte</em><br /> Bernsteins 2009er Clos de Vougeot besitzt die eindeutig beste Nase, die ich aus dieser Lage je ins Glas bekam!&nbsp; Ein absolut unglaublicher Wein mit endloser Tiefe und einer in Fels gehauenen Komposition von Frische, Mineralik und extraktgetriebener Intensität. Rote und dunkle Beeren schwelgen in dem irrsinnig dichten und absolut undurchdringlichen Bouquet mit. Schokolade und Kaffe erfüllen die reichhaltige Kopfnote des Duftspektakels. Unglaublich präzise und rassig baut er sich im Mund auf, bleibt jederzeit enorm druckvoll, ohne jedoch schwer zu sein. Der 2009er Clos de Vougeot von Bernstein fördert eine grandiose Opulenz zutage, ohne Aufdringlichkeit oder zu fett zu sein. Er bleibt ewig lang, unverrückbar im Mund, mit grandioser Vielschichtigkeit und unglaublich feiner Struktur. Etwa 1800 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p>  <strong>2009 Clos de la Roche Grand Cru</strong><br /> <em>96–98 extraprima-Punkte</em><br /> Dicht und tief aber noch sehr verschlossen präsentiert sich die Nase des 2009er Clos de la Roche. Mit einer dunkleren und vor allem intensiveren Ausrichtung als der 2008er. Likörig und dicht bleibt das undurchdringliche Nasenbild, mit unglaublicher Süße im Fond. Im Mund zeigt er eine ganz feste und fette, hochsaturierte, dichte Frucht mit steiniger Aromatik. Dahinter steht eine likörige Extraktwand, wie eine monumentale Pyramide, aufgehäuft von feinsten Tanninpartikeln und endlosem Extrakt. Seine unglaubliche Tiefe und Vielschichtigkeit wird von dem fein zerstäubtem Tannin getragen, das süß und schwerelos in ein nicht sichtbares Finale mündet. Hier trifft eine Kraft und Intensität, die man sonst nur von der südlichen Rhône kennt, auf burgundische Definition, Frische und Finesse. Diese explosive Mischung bleibt über Minuten im Mund. Etwa 2100 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p>  <strong>2009 Bonnes Mares Grand Cru </strong><br /><em>96–98 extraprima-Punkte </em><br />Der Bonnes Mares besitzt eine enorm süße Kopfnote wie ein gigantischer, reifer Sangiovese, jedoch mit burgundischer Frische unterlegt. Er strahlt eine unglaubliche Vielschichtigkeit und Beerigkeit aus, mit noch größerer Intensität als der Clos de la Roche. Ein absolut hammermäßiges Nasenbild. Bitte entschuldigen Sie diese unpräzise Beschreibung, allerdings verschlägt es einem bei diesen Weinen schlicht die Sprache. Wieder zu Sinnen gekommen, ertappt man sich dabei, pausenlos in Superlativen zu formulieren. Mit süßen, beerigen Noten befeuert er die Zunge unterstützt von weit verteiltem Tannin, das rund, geschmeidig weich und fein zerstäubt ist. Die spielerische Finesse und der typische Charme dieses Grand Cru aus Chambolle-Musigny trägt er unverwechselbar und mit großer Aufrichtigkeit und unglaublicher Kraft in sich. Ewig langer Nachhall. Etwa 1800 Flaschen Gesamtproduktion.  </p> <p><strong>2009 Mazis-Chambertin Grand Cru</strong><br /> <em>98–100 extraprima-Punkte </em><br />Der Mazis-Chambertin war der verschlossenste aller Bernstein-Weine. Er ist das Ebenbild und schlichte Reinkarnation eines der größten Burgunder den ich je erleben durfte, dem 93er Griotte-Chambertin von Claude Dugat. Von diesem damals unbekannten Wein hatte ich als junger Weinhändler 36 Flaschen der spärlichen 600 Flaschen (zwei Fässer) Gesamtproduktion eingekauft. Kurz darauf erhielt er 100 Punkte durch Robert Parker. Etwa zehn Mal durfte ich diesen Wein genießen und sein Bild hat sich mir als Idealvorstellung eines Pinot Noir eingebrannt. Gerne hätte ich dem 2009er Mazis-Chambertin von Olivier Bernstein ebenso die volle Punktzahl 99–100 gegeben. Das allerdings verhinderte Bernsteins 2009er Clos de Beze, der einfach noch einen Hauch besser ist. Die reduktive, mit Schießpulver gespickte Nase verriet nicht viel, deutete aber die enorme Konzentration und Intensität im Hintergrund an. Eine ganz distinguierte, feine Frucht durchflutet den Mundraum. Die großartige Konzentration ist ganz luftig und intensiv, dabei jedoch engelsleicht und von gottgewollter Harmonie erfüllt. Es ist vor allem die Frische, Klarheit und vielschichtige Präzision der rotbeerig-kirschigen Frucht, die an den erwähnten 93er Griotte erinnert. Bernsteins 2009er Mazis-Chambertin scheint keinen Abgang zu haben, er bleibt einfach da. Unglaublich. Etwa 1800 Flaschen Gesamtproduktion.  </p> <p><strong>2009 Chambertin Clos de Beze Grand Cru</strong><br /> <em>99–100 extraprima-Punkte</em><br /> Der Clos de Beze ist eine der grandiosesten Burgunderlagen überhaupt. Bernsteins Interpretation desselben ist die pure Perfektion. Enorm tiefe, offene Nase von großer Distinktion und raumgreifender Opulenz. Die einladende, likörig-frische Frucht ist von maximaler Ausweitung. Er besitzt ein am Limit operierendes Bouquet, das sich mit seiner frischen Aromatik deutlich der massiv-likörigen Jahrgangstypizität entzieht. Den Mund flutet der Clos de Beze mit generöser Extraktion und findet sofort sein mit spielerischer Kraft ausgestattetes Gleichgewicht. Keine Ecke oder Kante stört. Er hat nicht die Explosivität des Mazis-Chambertin, denn den Clos de Beze kennzeichnet die schlichte Perfektion und Harmonie. Er besitzt mit traumwandlerischem Selbstverständnis alles, was einen großen Pinot Noir auszeichnet und bleibt ewig auf der Zunge. Komplex und endlos, mit einer einzigartigen Sensibiltät ausgestattet und unglaublich subtil, erfüllt er den Gaumen mit engelsleichtem, kaum spürbarem Tannin. Ein Monument aus Pinot Noir. Etwa 1200 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p>  <strong>2009 Meursault 1<sup>er</sup> Cru Les Charmes</strong><br /><em> 92–94 extraprima-Punkte</em><br /> Für den 2009er Meursault reduziert Olivier Bernstein etwas die Battonnage, das Aufrühren der Feinhefe, um ihn nicht zu schwer oder fett werden zu lassen. Vielmehr möchte er die Rasse und Frische bewahren. Leicht reduktiv zeigte das Fassmuster große Anlagen mit hervorragender Intensität und Länge. Sein Charakter entspricht ungefähr dem der beiden Vorgänger. Nur ist er weniger wild als es der 2007er war. Der Charmes benötigt noch einige Monate Fassreife. Daher sollte man ihn nach der Füllung in Ruhe nachverkosten. Etwa 900 Flaschen Gesamtproduktion.  </p> <p><strong>2009 Puligny-Montrachet 1<sup>er</sup> Cru Champ Gain</strong><br /><em> 92–94 extraprima-Punkte</em><br /> Der Puligny-Montrachet Champ Gain zeigt derzeit mehr Fleisch und Kraft als der Meursault Charmes. In den vergangenen beiden Jahren war dieses Kräfteverhältnis immer umgekehrt. Süß, intensiv und mit eindringlicher Frucht ausgestattet, überzeugt die offene Nase gegenüber dem reduktiven Exemplar des Meursault. Er zeigt viel Stoff darin und verströmt ausgiebig sein reichhaltiges Parfum. Im Mund besitzt er eine wunderbare Struktur, sehr lang und vielschichtig, angereichert mit großer Extraktsüße, etwas Honig, Agrumen und getrockneten Kräutern. Ein grandioser Puligny, der sich möglicherweise im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Meursault durchsetzen wird. Etwa 1200 Flaschen Gesamtproduktion.</p> <p><strong>  2009 Corton-Charlemagne Grand Cru </strong><br /><em>94–96 extraprima-Punkte</em><br /> Die traurige Gewissheit, das es von diesem überragenden Corton-Charlemagne lediglich 900 Flaschen gibt und die Zuteilung sehr gering ausfällt, macht es schwer überhaupt etwas von diesem Wein abzugeben. Die explosive Nase des Corton-Charlemagne zeigt eine wundervolle, mit Schwarzpulver angereicherte Reduktion, die dem Zitat eines großen Weins Jean Francois Coche-Dury gleich kommt. Dahinter verbirgt sich eine dichte, hochintensive und enorm tiefe Frucht, die eine grandiose Lagentypizität in sich trägt. Auch ist der Corton-Charlemagne deutlich frischer und extraktreicher als Bernsteins Premier Crus aus Meursault und Puligny. Viel Rasse, enorme Frische und grandiose Stoffigkeit zaubert er auf die Zunge. Eigenwillig, würzig und ewig lang bleibt er im Mund. Einfach großartig. Etwa 900 Flaschen Gesamtproduktion.</p>]]></description>
      <link>http://extraprima.com/index.php/aktuelle-news/items/machen-sie-ihren-keller-zum-bernstein-zimmer.html</link>
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2010 15:00:00 +0100</pubDate>
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